MENU

Archiv Aktuelles 2014

19.12.2014

Erdbeben zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg

Erdbeben zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg

Am 18. Dezember 2014 ereignete sich nahe Yvonand (VD) um 00:04:26 ein Erdbeben mit einer Magnitude von 3.0 in einer Tiefe von 29.8 km. Aufgrund der beträchtlichen Tiefe wurde das Beben in Yverdon, Fribourg und Lausanne ähnlich stark verspürt. Bei einem Erdbeben dieser Stärke sind keine Schäden zu erwarten.

In den vergangen Jahren haben sich verhältnismässig wenig spürbare Beben in dieser Region ereignet. Es ist aber bekannt, dass dieses Gebiet im 19. und 20. Jahrhundert seismisch sehr aktiv war. 1929 ereignete sich beinahe an gleicher Stelle, aber mutmasslich in geringerer Tiefe ein Beben mit einer geschätzten Magnitude von 5.

15.12.2014

Erdbeben bei Weinfelden

Erdbeben bei Weinfelden

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich hat im Kanton Thurgau in der Umgebung von Weinfelden ein Erdbeben registriert. Das Beben mit einer Magnitude von 3.2 ereignete sich am 15. Dezember 2014 um 07:58:17 Uhr (Lokalzeit) in einer Tiefe von 22.6 km. Aufgrund der grossen Herdtiefe wurde das Erdbeben nur vereinzelt verspürt. Schäden sind keine zu erwarten.

07.12.2014

Erneutes Erdbeben bei Wildhaus

Erneutes Erdbeben bei Wildhaus

Am 07. Dezember 2014 um 08:26 Uhr hat sich bei Wildhaus (SG) erneut ein leichtes Beben mit einer Magnitude von 2.7 in einer Tiefe von ca. 3 km ereignet. Bei einem Erdbeben dieser Stärke ist mit keinen Schäden zu rechnen. Am 04. Dezember ereignete sich in derselben Region bereits ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2.4.

Eine solche Sequenz stellt nichts Ungewöhnliches dar. Über den zukünftigen Verlauf von Erdbeben lassen sich aber generell keine verlässlichen Aussagen machen. Meist enden solche Häufungen nach einigen Wochen, in seltenen Fällen kommt es zu grösseren Ereignissen.

01.12.2014

Der etwas andere Adventskalender – das Jubiläumsjahr in 24 Tagen

Der etwas andere Adventskalender – das Jubiläumsjahr in 24 Tagen

Bevor der Schweizerische Erdbebendienst erneut in aller Stille seinen 101. Geburtstag feiert, lässt Snapshot 12 die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs Review passieren. Bis am 24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein Törchen, hinter dem sich ausgewählte Besonderheiten der letzten zwölf Monate verbergen

24.11.2014

Erdbeben bei Vallorcine (F)

Erdbeben bei Vallorcine (F)

Sonntag Nacht, 23. November 2014 hat sich um 21:52 Uhr (Lokalzeit) bei Vallorcine (Frankreich), nahe Chamonix, ein Erdbeben mit einer Magnitude von 3.2 in einer Tiefe von ca. 5 km ereignet. Das Erdbeben wurde im Rhonetal zwischen Fully und Aigle verbreitet gespürt. Ungefähr 300 Menschen haben das Beben auf unserer Webseite gemeldet. In Frankreich wurde das Beben laut dem Bureau Central Sismologique Français (franceseisme.fr) bis Bonneville und Albertville verspürt. Bei einem Erdbeben dieser Magnitude ist mit keinen Schäden zu rechnen.

Das Beben ist Teil einer Sequenz von Erdbeben, die an einer Verwerfungszone bei Vallorcine auftreten. Die Sequenz ist besonders aktiv seit im Jahre 2005 ein Erdbeben der Magnitude 4.9 auftrat. Das grösste darauf folgende Erdbeben geschah 2012 mit einer Magnitude von 3.6.

20.11.2014

Energie aus dem Untergrund

Energie aus dem Untergrund

Die vermehrte Nutzung von erneuerbaren Energien ist ein wesentlicher Bestandteil der Schweizerischen Energiepolitik. Eine neue Studie von TA-Swiss unter Beteiligung des Schweizerischen Erdbebendienstes beleuchtet die Chance und Risiken von tiefen Geothermieprojekten, die sich als mögliche Alternative zu fossilen Energieträgern und der Kernenergie anbieten.

Link zum Buch "Energy from the Earth Deep Geothermal as a Resource for the Future?"

Blogbeitrag "Erdwärme ohne Erdbeben?"

Antrittsvorlesung zum Thema "Menschgemachte Erdbeben. Ein Fluch oder ein Segen?"

18.11.2014

Erdbeben im Hörsaal

Erdbeben im Hörsaal

Erdbeben im Hörsaal treten glücklicherweise selten auf. Welche Fächer unsere Seismologen im Studium dennoch zum Zittern gebracht haben und wie ihr Berufsalltag heute aussieht, erzählen Sie in einem kurzen Video. Anhand typischer Prüfungsfragen und Fotos von Exkursionen bieten wir zudem Einblicke ins Studium der Erdwissenschaften an der ETH Zürich. Welche Tätigkeiten am SED sonst noch gefragt sind und welche Ausbildungen dafür notwendig sind, stellen wir Ihnen in verschiedenen Steckbriefen vor.

14.11.2014

Erdbeben bei Walenstadt

Erdbeben bei Walenstadt

Am Freitag 14. November 2014 hat sich um 05:14 Uhr bei Walenstadt (SG) ein leichtes Erdbeben ereignet. Mit einer Magnitude von 3.1 und einer geringen Tiefe wurde das Erdbeben in der Region des Walensees verbreitet gespürt. Bei einem Erdbeben dieser Magnitude ist mit keinen Schäden zu rechnen.

08.11.2014

Erdbeben bei Volketswil

Erdbeben bei Volketswil

Am Samstag 8. November 2014 hat sich um 17:04 Uhr nördlich von Volketswil (ZH) ein Erdbeben ereignet. Mit einer Magnitude von 2.8 und einer Tiefe von 11.4 km war es stark genug, um vereinzelt bis nach Zürich und Winterthur verspürt zu werden. Bei einem Erdbeben dieser Magnitude ist mit keinen Schäden zu rechnen.

10.09.2014

Die Jubiläumsausstellung lädt zum Besuch ein

Die Jubiläumsausstellung lädt zum Besuch ein

Seit dem 6. September 2014 lädt die Jubiläumsausstellung "unvorherSehbar – Erdbeben in der Schweiz" zu einem Besuch im Erdbebenland Schweiz. Bereits über 2‘000 Besuchende nahmen die Reise im Rahmen der langen Nacht der Zürcher Museen auf sich und erkundeten die neusten Erkenntnisse der Erdbebenforschung oder übten sich im Bau von mehr oder weniger erdbebengerechten Häuschen.

Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erhalten Sie einen Eindruck des Entstehungsprozesses und der Eröffnung der Ausstellung. Sie läuft bis am 30. November 2014.

In den letzten Monaten arbeiteten Seismologinnen, Historiker, Grafikerinnen, Architekten, Informatikerinnen, Kartographen und viele mehr mit grossem Engagement an der Ausstellung „unvorherSehbar – Erdbeben in der Schweiz“. Dafür wurden Inhalte gesammelt, ausgewählt, ausformuliert und wieder gekürzt. Parallel dazu sind Konzeption und Gestaltung entstanden, die alles ins beste Licht rücken. Zudem erschuf eine übergrosse Fräse ein millimetergenaues Relief der Schweiz, auf dem nun bunte Erdbebenkarten in allen Variationen zu sehen sind. Am Ende lagen drei Tage zwischen dem Anziehen der ersten Schraube und der Ausstellungseröffnung.

Am Sonntag, 21. September 2014 haben Sie zudem die Möglichkeit, den Schweizerischen Erdbebendienst an seinem Tag der offenen Tür hautnah kennenzulernen.

15.10.2014

Erneut spürbares Beben bei Diemtigen

Erneut spürbares Beben bei Diemtigen

Am 15. Oktober 2014 um 21.36 Uhr hat sich bei Diemtigen (BE) erneut ein spürbares Beben mit einer Magnitude von 3.2 in einer Tiefe von ca. 9 km ereignet. Es handelt sich dabei um das dritte spürbare Beben im Jahr 2014 in dieser Region. Zuvor ereignete sich am 25. Juni 2014 ein spürbares Beben mit einer Magnitude von 2.6 und am 10. Mai 2014 eines mit einer Magnitude von 2.7.

Das Beben vom 15. Oktober wurde weiträumig verspürt, Schäden sind bei dieser Magnitude aber in der Regel nicht zu erwarten. Neben den Erschütterungen haben viele Personen einen Knall wahrgenommen. Solche Geräusche entstehen, wenn Erdbebenwellen an die Oberfläche treffen und sind eine häufige Begleiterscheinung von Erdbeben.

Das Beben ist Teil einer Serie von Erdbeben in dieser Region, die ihren Anfang am 13. April 2014 nahm. In der Zwischenzeit registrierte der Schweizerische Erdbebendienst über 150 Beben mit Magnituden zwischen 0.5 und 3.2. Die Erdbebenaktivität hatte in den vergangenen zwei Monaten kontinuierlich abgenommen, bis die Messgeräte letzte Woche einen erneuten Anstieg verzeichneten. Um die Sequenz genauer zu studieren, hat der Erdbebendienst bereits im Juli drei temporäre Messstationen in diesem Gebiet aufgebaut.

Bei sogenannten Erdbebenschwärmen treten über einen längeren Zeitraum zahlreiche Beben auf, ohne dass eine klare Abfolge von Vor-, Haupt- und Nachbeben besteht. Erdbebenschwärme sind weltweit und auch in der Schweiz nichts Ungewöhnliches. Meistens endet diese Schwarmaktivität nach einigen Wochen oder Monaten, in seltenen Fällen nehmen die Beben mit der Zeit in Stärke und Anzahl zu. Die Entwicklung eines Erdbebenschwarms lässt sich genauso wenig verlässlich vorhersagen wie Erdbeben im Allgemeinen.

15.10.2014

Kommunizieren im und ausserhalb des Ereignisfalls

Kommunizieren im und ausserhalb des Ereignisfalls

Es ist mitten in der Nacht, plötzlich zittert Ihr Bett, die Gläser im Schrank klirren und Sie fragen sich, ob Träume wirklich so real erscheinen können? Wir bemühen uns beim Erdbebendienst, auch auf solche Fragen eine Antwort zu finden und informieren Sie umgehend, falls ein spürbares Beben Ihre Träume gestört hat.

Was, wie und über welche Kanäle der SED im und ausserhalb des Ereignisfalls kommuniziert, bringt Ihnen Snapshot 10 näher.

17.09.2014

Erdbeben auf dem Mars

Erdbeben auf dem Mars

Wenn der Boden unter unseren Füssen erzittert, sprechen wir von Erdbeben. Indem wir diese damit einhergehenden Bewegungen aufzeichnen und wissenschaftlich auswerten, erfahren wir einiges über die Prozesse in und die Struktur der Erde. Jedes weitere Erdbeben liefert uns zusätzliche Informationen, die es uns erlauben, ein immer besseres Bild des inneren Aufbaus der Erde zu gewinnen.

Ähnliche Prozesse erwarten wir auch auf anderen Planeten unseres Sonnensystems. Snapshot 09 stellt Ihnen die Mission „InSight“ vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Innere des Planeten Mars zu erforschen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Vorhabens ist ein Seismometer, das erstmals Marsbeben aufzeichnen soll.

22.09.2014

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Über 600 Personen haben sich am Tag der offenen Tür am 21. September durchschütteln lassen, Seismometer bestaunt, Minierdbeben ausgelöst und sich aus erster Hand über Erdbeben informiert. Besten Dank für Ihren Besuch!

Einige Impressionen finden Sie in der Bildgalerie.

10.09.2014

"cogito-Preis 2014" für die Neubeurteilung des Erdbebens bei Basel 1356

Alle zwei Jahre verleiht die cogito foundation einen mit 50‘000 CHF dotierten Preis an Forschende, die besonders erfolgreich Natur- und Geisteswissenschaften übergreifende Projekte vorantreiben. Dieses Jahr geht der cogito-Preis an Donat Fäh, Professor beim Schweizerischen Erdbebendienst. Zusammen mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe aus HistorikerInnen, ArchäologInnen, BauingenieurInnen, SeismologInnen und GeologInnen erarbeitete er eine Neubeurteilung des Erdbebens bei Basel im Jahr 1356. Diese Studien erfolgten im Kontext der lokalen seismischen Gefährdungsanalyse für die Region Basel, dessen Resultate in einer Mikrozonierung umgesetzt wurden.

An der öffentlichen Preisverleihung am 26. September 2014 stellte Donat Fäh sein prämiertes Projekt "Die Erdbebenkatastrophe 1356 in Basel – eine Beurteilung im Kontext der regionalen seismischen Gefährdung" vor.

01.09.2014

unvorherSehbar – Erdbeben in der Schweiz

unvorherSehbar – Erdbeben in der Schweiz

6. September bis 30. November 2014, Museum focusTerra

Erdbeben lassen sich gegenwärtig nicht vorhersagen. Dennoch ist einiges darüber bekannt, wo, weshalb und wie häufig sie auftreten. Um diese Aspekte sichtbar zu machen, präsentiert der Schweizerische Erdbebendienst anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine umfangreiche Ausstellung.

28.08.2014

Erdbeben am Gardasee

Erdbeben am Gardasee

Am Donnerstag, den 28. August 2014 hat sich um 19:49 Uhr in der Nähe des Gardasees (IT) ein Erdbeben ereignet. Mit einer Magnitude von 4.1 war es genug stark, dass es im Puschlav und im Tessin vereinzelt verspürt wurde. Bei einem Erdbeben dieser Magnitude sind Nahe des Epizentrums leichte Schäden möglich.

20.08.2014

"Erdbebenüberwachung bleibt eine Herausforderung"

In der Sendung Kontext auf SRF 2 gewährt Stefan Wiemer im Interview mit Anita Vonmont Einblicke in das Erdbebenland Schweiz und seine persönliche Erdbebengeschichte. Neben natürlichen Beben sind auch menschgemachte Erschütterungen sowie künftige Entwicklungen in der Erdbebenforschung ein Thema.

19.08.2014

Erdbeben im Datenberg

Erdbeben im Datenberg

Die Formel "mehr Seismometer, mehr Beben und mehr Daten" bringt auf den Punkt, weshalb alleine der Schweizerische Erdbebendienst jährlich zwei bis drei Terabyte mit Informationen über registrierte Erschütterungen füllt. Doch wozu dieser Datenberg? Aus ihm lassen sich bestimmte Muster herauslesen. Sie ermöglichen es, Aussagen über die Grössenverteilung und die räumliche Verteilung von Erdbeben zu machen. Diese Informationen dienen wiederum als Grundlage für die Gefährdungsabschätzung und für die Erforschung der genauen Ursachen und Mechanismen von Erdbeben. Snapshot 08 bietet Einblicke in Forschungsresultate, die dem wachsenden Datenberg zu verdanken sind.

18.07.2014

Hilfe, die Erde bebt!

Hilfe, die Erde bebt!

Wissen Sie, was Sie tun würden, wenn in der Schweiz die Erde stark bebt? Entdecken Sie im grossformatigen Wimmelbild von Snapshot 07, wie Sie sich vor, während und nach einem Erdbeben am besten verhalten. Zudem erfahren Sie, was der Schweizerische Erdbebendienst im Ereignisfall unternimmt.

08.07.2014

Finden Sie den Unterschied?

Finden Sie den Unterschied?

Das Logo des Schweizerischen Erdbebendienstes hat anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums einen neuen Anstrich erhalten. Das Seismogramm steht weiterhin im Zentrum, tritt nun aber prägnanter hervor, ohne den Schweizbezug zu vernachlässigen. Weitere Anpassungen im gestalterischen Bereich sind in Arbeit und fliessen fortwährend in unsere Produkte ein.

04.07.2014

Naturgefahrenportal des Bundes

Naturgefahrenportal des Bundes

Erstmals erlaubt eine übersichtliche Kartendarstellung auf dem neu gestalteten Portal www.naturgefahren.ch, die aktuelle Naturgefahrenlage in der ganzen Schweiz auf einen Blick zu erfassen. Die Naturgefahrenfachstellen des Bundes haben das Portal gemeinsam im Auftrag des Bundesrates entwickelt und damit ein weiteres Element zur Verbesserung der Warnung bei Naturgefahren realisiert. Das Naturgefahrenportal bietet einen Überblick der aktuellen Gefahren- und Warnlage in den Bereichen Regen, Schnee, Wind, Gewitter, Hitze, Frost, Strassenglätte, Hochwasser, Waldbrand, Lawinen und Erdbeben.

25.06.2014

Leicht spürbares Beben bei Diemtigen

Leicht spürbares Beben bei Diemtigen

Am 25. Juni 2014 um 11.33 Uhr ereignete sich bei Diemtigen (BE) ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2.6 in einer Tiefe von 9 Kilometern. Das Beben war im Niedersimmental und in der Region Thun / Spiez leicht spürbar, Schäden sind keine zu erwarten.

Das Beben ist Teil einer Serie von Erdbeben in dieser Region, die ihren Anfang am 13. April 2014 nahm. In der Zwischenzeit registrierte der Schweizerische Erdbebendienst 97 Beben mit Magnituden zwischen 0.6 und 2.7. Das bisher stärkste Ereignis wies eine Magnitude von 2.7 auf und ereignete sich am 10. Mai 2014 (weitere Informationen finden Sie im dazugehörigen Aktuellbeitrag weiter unten). Um die Sequenz genauer zu studieren, hat der Erdbebendienst drei temporäre Stationen in diesem Gebiet aufgebaut.

Bei sogenannten Erdbebenschwärmen treten über einen längeren Zeitraum zahlreiche Beben auf, ohne dass eine klare Abfolge von Vor-, Haupt- und Nachbeben besteht. Erdbebenschwärme sind weltweit und auch in der Schweiz nichts Ungewöhnliches. Meistens endet diese Schwarmaktivität nach einigen Wochen oder Monaten, in seltenen Fällen nehmen die Beben mit der Zeit in Stärke und Anzahl zu. Die Entwicklung eines Erdbebenschwarms lässt sich genauso wenig vorhersagen wie Erdbeben im Allgemeinen.

19.06.2014

Erdbeben aufzeichnen leicht gemacht?

Erdbeben aufzeichnen leicht gemacht?

Durchschnittlich zehnmal pro Jahr spüren, hören oder lesen wir, dass sich in der Schweiz ein Erdbeben ereignet hat. Der Grossteil der Beben, die der Erdbebendienst jährlich aufzeichnet, bleibt aber von der Bevölkerung unbemerkt. Sie liegen unter der Spürbarkeitsgrenze und können nur mit sensiblen Messgeräten erfasst werden.

Was das für Messgeräte sind, wo diese stehen und was es alles braucht, um seismische Stationen zu betreiben, schildert Snapshot 06.

06.06.2014

Sehr grosse Erdbeben auch in Bhutan möglich

Sehr grosse Erdbeben auch in Bhutan möglich

Seit gut einem Jahr betreibt der Schweizerische Erdbebendienst in Zusammenarbeit mit der Gruppe Seismologie und Geodynamik der ETH Zürich und mit Unterstützung der lokalen Behörden ein temporäres seismisches Netzwerk in Bhutan.

Gemeinsam mit französischen Wissenschaftlern aus Montpellier erarbeitete erste Erkenntnisse zeigen, dass Bhutan kein seismisches Niemandsland ist und widerlegen damit die bisherige Lehrmeinung. Den Beweis liefern Flussablagerungen, die auf zwei grosse Erdbeben mit Magnituden von 8 oder grösser in der letzten 1000 Jahren hinweisen. Mit Hilfe der Daten aus dem seismischen Netzwerk soll der Blick von der Vergangenheit in die Gegenwart ermöglicht und die gegenwärtige Erdbebengefährdung im östlichen Himalaja akkurat eingeschätzt werden.

Lesen Sie das Interview mit György Hetényi, Leiter des Projekts GANSSER, in den ETH-News

Weitere Informationen zum Projekt GANSSER in Bhutan finden Sie hier

26.05.2014

Erdbeben und die Alpen

Erdbeben und die Alpen

Haben Sie gewusst, dass ein Blick in die Tiefenstruktur der Alpen vieles über die Verteilung der Erdbeben in der Schweiz verrät? Snapshot 05 erklärt, weshalb es in der Schweiz durchschnittlich zweimal pro Tag bebt und welche Rolle dabei die Alpenbildung spielt. Dafür wirft er einen Blick in die geologische Geschichte der Alpen und berichtet über die grössten historischen Erdbeben im Alpenraum. Seismische Methoden erlauben es, in und tief unter die Alpen zu schauen und so den tektonischen Kräften auf die Spur zu kommen, welche das Gebirge bilden und Erdbeben verursachen.

10.05.2014

Kleine Erdbeben bei Diemtigen BE

Kleine Erdbeben bei Diemtigen BE

Am frühen Morgen des 10. Mai 2014, hat um 03.43 Uhr ein kleines Erdbeben der Magnitude 2.7 das Niedersimmental und die Region Thun / Spiez erschüttert. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von ca. 10 km bei Diemtigen (BE) und wurde im Umkreis von ungefähr 15 km leicht verspürt.

Dieses Beben ist das bisher stärkste eines Schwarms kleiner Erdbeben der am 13. April dieses Jahres begonnen hat. Kurz vor und nach diesem Beben ereigneten sich noch vier weitere Mikrobeben mit Magnituden zwischen 1 und 1.7. Insgesamt hat der SED seit Beginn des Schwarms etwa 60 Beben aufgezeichnet, die alle in einem Gebiet von wenigen Kilometern in einer Tiefe von ungefähr 10 km liegen.

Bei sogenannten Erdbebenschwärmen treten über einen längeren Zeitraum zahlreiche Beben auf, ohne dass eine klare Abfolge von Vor-, Haupt- und Nachbeben besteht. Erdbebenschwärme sind weltweit und auch in der Schweiz nichts Ungewöhnliches. Vom 16. bis 18. April ereignete sich zum Beispiel eine Serie von mehr als 30 kleinen Beben bei Frauenfeld (TG).

Meistens endet diese Schwarmaktivität nach einigen Wochen oder Monaten, in seltenen Fällen nehmen die Beben mit der Zeit in Stärke und Anzahl zu. Die Entwicklung eines Erdbebenschwarms lässt sich genauso wenig vorhersagen wie Erdbeben im Allgemeinen.

In der Schweiz sind Erdbeben, die stark genug sind um Schäden zu verursachen, grundsätzlich überall und jederzeit möglich. Im Durchschnitt kommt es allerdings nur einmal in 50 bis 150 Jahren zu einem Erdbeben mit einer Magnitude von 6 oder mehr. Die jährliche Wahrscheinlichkeit für ein solches Beben in der Schweiz beträgt demnach etwa 1 Prozent.

10.04.2014

Erdbeben in der Kunst: Betrachten, lauschen, eintauchen

Erdbeben in der Kunst: Betrachten, lauschen, eintauchen

In Snapshot 04 präsentieren wir Ihnen Erdbeben fernab von Seismogrammen, Magnituden und erdwissenschaftlichen Analysen.

Zu viel wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten – schauen und hören Sie selbst, wie sich Erdbeben beispielsweise auf Leinwänden abzeichnen oder in Rhythmen verwandeln.

10.04.2014

Seismology@School Lehrer Workshop

Seismology@School Lehrer Workshop

Vom 20. bis am 24. Oktober 2014 findet in Sion ein Seismology@School Workshop für Lehrpersonen statt. Dies ist der dritte derartige Kurs im Rahmen des EU Projekts NERA. Der Kurs richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe, die bereits entsprechende Fächer unterrichten oder dies künftig planen. Der Lehrgang bietet vielfältige Möglichkeiten, mehr über das Thema Erdbeben zu erfahren, neue Inspirationen für den eigenen Unterricht zu gewinnen und sich mit anderen Lehrpersonen auszutauschen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

08.04.2014

Das grösste Erdbeben in den westlichen Alpen seit 50 Jahren

Das grösste Erdbeben in den westlichen Alpen seit 50 Jahren

Am Montag, 7. April 2014 ereignete sich im Ubaye Massif in den französischen Alpen (auf unserer Webseite der Provinz Cuneo zugeordnet) um 21.27 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5. Die Tiefe betrug 9 km.

Aus dem Epizentralgebiet (St. Paul sur Ubaye, Jausiers, Barcelonnette) liegen Berichte über abgestürzte Schornsteine sowie Risse in Gebäuden vor. In der Schweiz wurde das Beben bis in den 200 km entfernten Kanton Genf verspürt. Vereinzelt trafen auch Meldungen aus den Kantonen Waadt und Wallis ein. Beim Erdbebendienst gingen rund 150 Verspürtmeldungen ein.

Beim Beben vom 7. April handelt es sich um das stärkste seismische Ereignis im westlichen Teil der Alpen seit jenem von Corrençon (Vercors) im Jahr 1962. Es weist eine grössere Magnitude auf als die Beben von Epagny-Annecy (1996) und Vallorcine (2005), die ebenfalls in der Schweiz spürbar waren. Das Beben von Epagny verursachte aber aufgrund seiner Nähe zu bewohnten Gebieten grössere Schäden.

Die betroffene Region ist die seismisch aktivste der westlichen Alpen. Im Jahr 1959 ereignete sich ein Erdbeben mit einer Magnitude von 5.5 (St. Paul sur Ubaye, 5. April). Am häufigsten treten in diesem Gebiet jedoch sogenannte Erdbebenschwärme auf. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl ähnlich grosser Beben, die sich nahe beieinander ereignen, ohne dass es zu einem Hauptbeben kommt. Zwischen 2003 und 2004 wurden beispielsweise 16‘000 Ereignisse lokalisiert (grösste Magnitude 2.7). Das Beben vom 7. April gehört zu einem weiteren Erdbebenschwarm, der 2012 begann. Es ereignete sich beinahe am selben Ort wie ein Erdbeben der Magnitude 4.3 am 26.02.2012.

Weitere Informationen zum Ereignis bei Ubaye finden Sie bei Sismalp.

14.03.2014

Menschgemachte Erdbeben

Menschgemachte Erdbeben

Tausende von kleineren und grösseren Erdbeben erschüttern die Welt tagtäglich. Einige davon lassen sich keinen natürlichen Ursachen zuordnen, sie sind menschgemacht. Kräftiges in die Luft Springen reicht dafür nicht aus. Technische Eingriffe in den Untergrund, wie sie Bergbau- und Geothermieprojekten oder die Erdgasförderung notwendig machen, können aber Beben verursachen.

Erkunden Sie in Snapshot 03 auf interaktiven Grafiken, weshalb sich induzierte Erdbeben ereignen und welche natürlichen Kräfte neben den tektonischen Erdbeben auslösen.

12.03.2014

Menschgemachte Erdbeben. Ein Fluch oder ein Segen?

Menschgemachte Erdbeben. Ein Fluch oder ein Segen?

Stefan Wiemer hielt am 12. März 2014 seine Antrittsvorlesung als ordentlicher Professor an der ETH Zürich zum Thema induzierte Seismizität. Er beleuchtete darin, dass Erdbeben nicht nur verheerende Schäden anrichten, sondern in kleinen Dosen auch von Nutzen sein können.

Mehr dazu in der Videoaufzeichnung seiner Präsentation.

07.03.2014

Zehn neue Schwachbebenstationen in der Nordschweiz

Zehn neue Schwachbebenstationen in der Nordschweiz

Der Schweizerische Erdbebendienst hat sein seismisches Netzwerk in der Nordschweiz erweitert. Die zehn neuen Messstationen verdichten das nationale Breitbandnetz (SDSNet) und ergänzen das seit 2003 gemeinsam mit der Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) betriebene Stationsnetz in dieser Region.

Das erweiterte Messnetz zielt darauf ab, die seismische Aktivität in der Umgebung der im Rahmen des Sachplans geologische Tiefenlager vorgeschlagenen Standortgebiete für hochradioaktive Abfälle zu erfassen. Die gesammelten Daten helfen dabei, bisher möglicherweise unbekannte aktive Störungszonen aufzuspüren. Die erweiterte Datenbasis soll künftig den zuständigen Behörden als Grundlage für weiterführende Untersuchungen dienen.

Faktenblatt mit Hintergrundinformationen zum erweiterten Schwachbebennetzwerk in der Nordschweiz

14.02.2014

Bebendes Eis: was seismische Messgeräte alles können

Bebendes Eis: was seismische Messgeräte alles können

Der Schweizerischen Erbebendienst (SED) zeichnet mit seinen Messgeräten hauptsächlich Erdbeben in der Schweiz und den angrenzenden Gebieten auf. Aber nicht nur! Seismometer zeichnen national und international eine Vielzahl weiterer geophysikalischer Phänomene auf.

Eines dieser Phänomene, welches der SED erforscht, sind Eis- und Gletscherbeben. Im zweiten Snapshot finden Sie Antworten auf Fragen wie "Was sieht man mit Seismometern auf Gletschern? Wo führt der SED derzeit Messungen durch? Was sind die Ziele bei der Untersuchung von Gletscherbeben?"

Neben Eis- und Erdbeben, die natürlichen Ursprungs sind, zeichnen die hochempfindlichen seismischen Messgeräte auch menschgemachte Signale auf. Welche, zeigen wir Ihnen anhand einer kleinen Übersicht.

Snapshot 02: Folgen Sie diesem Link für mehr Bilder, Videos und Hintergrundinformationen.

03.02.2014

"Erdbeben in der Schweiz – eine unterschätzte Gefahr"

Das Schweizer Fernsehen beleuchtete in einem Tagesschaubeitrag die Gefahr von Erdbeben in der Schweiz und die Rolle des Schweizerischen Erdbebendienstes anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums.

Tagesschaubeitrag vom 1. Februar 2014 zum Thema "Schweizer Erdbeben werden unterschätzt"

Weitere Videos und Hintergrundinformationen zum Tagesschaubeitrag des SRF

"Die Schweiz unterschätzt die Gefahr von Erdbeben" SRF Interview mit Stefan Wiemer

27.01.2014

Erdbeben in der Schweiz im 2013: ein Rückblick

Erdbeben in der Schweiz im 2013: ein Rückblick

Der Schweizerische Erdbebendienst registrierte und lokalisierte im Jahr 2013 in der Schweiz und im nahen Ausland rund 600 Erdbeben. Zusätzlich detektierten lokale seismische Netze in der Region St. Gallen und Sargans beinahe 300 Mikrobeben. Die Magnituden der im Jahr 2013 registrierten Ereignisse lagen zwischen -0.6 und 4.1 auf der Richterskala. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren bedeutet dies eine leichte Erhöhung der Erdbebenaktivität. Die Zahl der Beben mit Magnitude 2.5 oder mehr lag mit 21 nahe am Durchschnitt der letzten 38 Jahre von 23 Ereignissen pro Jahr.

Drei Erdbeben wurden 2013 von der Bevölkerung deutlich gespürt: Das Beben bei St. Gallen am 20. Juli (Magnitude 3.5) sowie die beiden Beben bei Sargans am 12. und 27. Dezember (Magnitude 4.1 und 3.7). Das St. Galler Beben war Teil einer Sequenz mit über 300 lokalisierten Ereignissen zwischen Juli und November, welche mit Test- und Stimulationsmassnahmen im Rahmen eines geplanten Geothermieprojekts zusammenhängen. Dem Magnitude 4.1 Beben vom 12. Dezember bei Sargans folgte eine Serie von über 30 Nachbeben, die bis in die zweite Hälfte des Januars 2014 anhielt.

Allgemein betrachtet, konzentrierten sich die Erdbeben im Jahr 2013, wie in den vergangenen Jahren, auf das Wallis und den Kanton Graubünden. Auch in der Zentralschweiz, im Kanton Fribourg und entlang des Juras traten mehr Beben als im Rest der Schweiz auf.

09.01.2014

Zwei Erdbeben nahe Biel

Zwei Erdbeben nahe Biel

Am Abend des 8. Januar 2014 ereigneten sich kurz aufeinander um 19.12 Uhr sowie um 19.27 Uhr (Lokalzeit) zwei Erdbeben mit Magnituden von 2.7 und 3.2. Das Hypozentrum beider Beben lag mit einer Tiefe von ungefähr 10 km relativ nahe der Erdoberfläche. Die Beben wurden von der Bevölkerung deutlich wahrgenommen. Beim  Erdbebendienst gingen zahlreiche Verspürtmeldungen aus dem Berner Jura sowie aus der Region Biel ein.

Obwohl es ziemlich selten vorkommt, dass zwei Erdbeben in einem so kurzen Zeitabstand auftreten, erlaubt dies keine Schlüsse über den möglichen Fortgang der Sequenz. In der Nacht auf den 9. Januar 2014 kam es zu 5 Nachbeben mit Magnituden von ungefähr 2. Bei Beben dieser Stärke werden keine Schäden erwartet.

09.01.2014

Rund 13'100 Erdbeben in 100 Jahren

Rund 13'100 Erdbeben in 100 Jahren

In seinem 100-jährigen Bestehen zeichnete der Schweizerische Erdbebendienst bisher rund 13‘100 lokale Beben auf. Seit die Erdbebenüberwachung 1914 im Bundesgesetz festgeschrieben worden ist, besteht der Schweizerische Erdbebendienst als offizielle Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Der Bund überführte damit eine zuvor ehrenamtlich geleistete Aufgabe in eine Institution, die heute der ETH Zürich angegliedert ist.

Von den 13‘082 erfassten Erdbeben waren ungefähr 1‘600 für Personen spürbar. Fast ebenso zahlreich sind die Aufgaben und Tätigkeiten, denen sich der Schweizerische Erdbebendienst in diesem Zeitraum gewidmet hat. Im Rahmen unseres Jubiläumsjahrs freuen wir uns, Sie mit auf Entdeckungsreise zu nehmen und Ihnen Einblicke in vergangene, gegenwärtige und künftige Facetten des Schweizerischen Erdbebendienstes zu gewähren.

Auf unserer Webseite veröffentlichen wir in der Rubrik "Snapshots" über das ganze Jahr verteilt aussergewöhnliche Einblicke in unsere Arbeit. Erfahren Sie, wie Erdbeben gesehen, gehört, gemessen oder gemacht werden. Gerne laden wir Sie im Herbst 2014 an unseren Tag der offenen Tür ein, an dem wir auch unsere Jubiläumsausstellung eröffnen, die bis Ende November 2014 für Besuchende offen steht. Kurzvorträge und Führungen bieten zudem das ganze Jahr über die Möglichkeit, sich in gewisse Themenfelder weiter zu vertiefen.

100 Jahre SED - Pressemitteilung Jubiläumsjahr

07.01.2014

Nachbebensequenz bei Sargans

Nachbebensequenz bei Sargans

Seit dem Magnitude 4.1 Beben vom 12. Dezember 2013 zwischen Sargans und Balzers (Liechtenstein) lokalisierte der Schweizerische Erdbebendienst in dieser Region 28 Nachbeben mit Magnituden zwischen 3.6 und -0.2.

 

Das Hauptbeben ereignete sich am 12. Dezember 2013 um 01:59 Uhr (Lokalzeit) in einer Tiefe von 7 km. Beim SED gingen über 500 Meldungen von Personen aus weiten Teilen der Deutschschweiz, Liechtensteins, und Vorarlbergs ein, die das Beben verspürt hatten. Vereinzelt meldeten sich auch Personen aus der Westschweiz. Ebenfalls deutlich spürbar waren die Nachbeben vom 16. und 27. Dezember mit Magnituden von 2.3 und 3.6 sowie vereinzelt sechs weitere Beben, das letzte davon am 2. Januar 2014. Diese Nachbeben wurden vor allem nahe des Epizentrums in Sargans, Buchs (SG), Balzers, Maienfeld und Mels von der Bevölkerung wahrgenommen. Bei Beben dieser Stärke sind in der Regel keine Schäden zu erwarten. Die stärksten gemessenen Bodenbewegungen lagen um ein Zehnfaches unter den Werten der SIA-Normen für eine erdbebengerechte Bauweise. In der Schweiz weisen jedoch 90 Prozent der Gebäude eine ungenügende oder unbekannte erdbebengerechte Bauweise auf.

Spürbare, grössere Erdbeben sind nichts Ungewöhnliches in der Region Buchs - Sargans, ereignen sich aber dennoch relativ selten. Bei der aktuell beobachteten Seismizität in der Region handelt es sich um ein „normales“ Phänomen, welches im Rahmen der zu erwartenden Nachbebenaktivität des Bebens vom 12. Dezember 2013 liegt. Erdbeben lassen sich jedoch bis zum heutigen Zeitpunkt weder vorhersagen noch verhindern. Beben mit einer Magnitude von etwa 6 ereignen sich in der Schweiz im Mittel etwa einmal alle 100 Jahre und können in der Schweiz grundsätzlich überall und jederzeit auftreten.

28.12.2013

Geothermieprojekt St. Gallen

Geothermieprojekt St. Gallen

Der SED überwacht das Umfeld der Geothermiebohrung weiterhin mit erhöhter Aufmerksamkeit und informiert die Sankt Galler Stadtwerke und die Öffentlichkeit auf seiner Webseite laufend über die aufgezeichnete Seismizität.

Chronologie aller bisherigen Informationen des SED zu den Erdbeben in Zusammenhang mit dem Geothermieprojekt in St. Gallen