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Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Aktivitäten sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

Verspürte Erdbeben Schweiz

Lokalzeit
Mag.
Ort
Verspürt?
2018-10-12 22:52 2.4 Mulhouse F Vermutlich nicht verspürt
2018-10-12 07:40 3.3 Innsbruck A Vermutlich nicht verspürt
2018-09-29 08:31 2.6 Thonon-les-Bains F Vermutlich nicht verspürt

Aktuelle Erdbeben

Lokalzeit
Magnitude
Ort
2018-10-22 01:12 1.2 Gelterkinden BL
2018-10-22 00:55 1.1 Sion VS
2018-10-21 07:56 1.6 Lago di Como I
2018-10-20 03:12 1.0 Sion VS

Erdbebenzähler Schweiz

seit 01.01.2018 
000

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 4.5

UTC-Zeit
Mag.
Ort
2018-10-18 18:13:07 4.6 NORWEGIAN SEA
2018-10-18 15:14:53 4.5 WESTERN IRAN
2018-10-17 03:16:58 4.9 IRAN-IRAQ BORDER REGION
2018-10-15 10:42:08 4.7 Ukraine/Moldova/SW Russia Region
2018-10-10 09:02:45 4.5 Greece
2018-10-07 14:25:23 4.5 Western Iran
2018-10-06 00:34:20 4.8 2 km S Santa Maria di Licodia (CT)
2018-10-02 15:29:05 4.6 Turkey
2018-10-02 02:42:49 4.9 Northern and central Iran
2018-09-30 13:15:57 4.9 Crete, Greece
2018-09-27 10:21:52 5.2 SOUTHERN GREECE
2018-09-26 02:52:18 4.7 Crete, Greece
2018-09-18 05:04:22 4.5 CRETE, GREECE

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 6

UTC-Zeit
Magnitude
Ort
2018-10-16 01:03:43 6.4 Southeast of Loyalty Islands
2018-10-16 00:28:12 6.3 Southeast of Loyalty Islands
2018-10-13 11:10:22 6.7 Northwest of Kuril Islands, Russia
2018-10-10 23:16:02 6.5 Kuril Islands, Russia
2018-10-10 22:00:35 6.2 New Britain, Papua New Guinea, region
2018-10-10 20:48:20 7.0 New Britain, Papua New Guinea, region
2018-10-10 20:45:26 6.1 New Britain, Papua New Guinea, region
2018-10-10 18:44:55 6.0 Bali Sea
AKTUELLES

01.10.2018

Beben und Tsunami in Sulawesi, Indonesien

Beben und Tsunami in Sulawesi, Indonesien

Am 28. September 2018 haben mehrere starke Erdbeben die Insel Sulawesi in Indonesien erschüttert. Das stärkste Beben mit einer Magnitude von 7.5 hat einen Tsunami ausgelöst und nach bisherigem Wissen über Tausend Todesopfer gefordert.

Das Beben ereignete sich etwa 80 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Palu an der Küste in einer Tiefe von etwa 10 km. Ausgelöst wurde das Beben durch eine plötzliche Horizontalbewegung von Gesteinsblöcken entlang der Palu-Koro Verwerfung. Die in nordsüdlicher Richtung durch die Bucht von Palu verlaufende Verwerfung ist vom Typ her vergleichbar mit der San-Andreas Verwerfung in Kalifornien. Erste Analysen deuten darauf hin, dass sich die Gesteinsblöcke auf beiden Seiten der Störung auch im Bereich der Stadt Palu um mehrere Meter gegeneinander verschoben haben.

Horizontalverschiebungen wie jene dieses Bebens lösen nur sehr selten grosse Tsunamis aus. Üblicherweise benötigt es dazu eine vertikale Bewegung des Meeresbodens. Indem sich ein Gesteinsblock unter der Wasseroberfläche aufgrund eines Erdbebens rasant hebt oder senkt, wird die darüber liegende Wassersäule angehoben oder abgesenkt und ein Tsunami ausgelöst. Die genaue Ursache des Tsunamis in der Bucht von Palu ist noch nicht bekannt. Mögliche Gründe sind die ausgeprägte Topographie des Küstenbereichs und des Meeresbodens, wodurch auch horizontale Bewegungen grosse Wassermassen verschieben könnten, und / oder durch das Beben ausgelöste Rutschungen unter Wasser.

Die Tsunami-Wellen benötigten ungefähr eine halbe Stunde, bis sie Palu erreichten. Dies erscheint lange aufgrund der verhältnismässig geringen Distanz zum Epizentrum. Grund dafür ist die Wassertiefe, es gilt: je grösser die Wassertiefe, desto schneller breiten sich die Wellen aus. Bei einer Wassertiefe von 200 m, wie sie etwa zwischen dem Epizentrum und der Stadt Palu vorherrschen dürfte, beträgt diese Ausbreitungsgeschwindigkeit 160 km/h. Dies ist wesentlich langsamer als bei einer Meerestiefe von 4 km. In diesem Fall hätten die Wellen weniger als 7 Minuten gebraucht. Die spitze Form der Meeresbucht nördlich von Palu hat zudem die Höhe der Tsunamiwelle möglicherweise noch verstärkt.

Die Sequenz starker Beben hat wie immer in so einem Fall die tektonischen Spannungen in der Region neu verteilt. In den nächsten Tagen muss mit weiteren, teils heftigen Nachbeben an der Palu-Koro Verwerfung sowie an benachbarten Verwerfungen gerechnet werden. Indonesien liegt am pazifischen Feuerring, wo sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen.

23.08.2018

Erdbeben am Dent de Morcles

Am Donnerstag, dem 23. August 2018 hat sich um 02:09 Uhr (Lokalzeit) am Dent de Morcles östlich von Evionnaz in einer Tiefe von ungefähr 7 km ein Erdbeben der Magnitude 3.2 ereignet.

Die Erschütterungen waren im Unterwallis, vor allem von Fully und Martigny bis Aigle gut zu spüren. Das Beben wurde aber auch in anderen Ortschaften im Unterwallis verspürt. In den ersten Minuten nach dem Erdbeben gingen beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich bereits über 200 Verspürtmeldungen ein. Die Bodenbeschaffenheit im Rhonetal (weiche Sedimente) und die damit verbundene Verstärkung der Erdbebenwellen sind dabei für die verbreitete Wahrnehmung mitverantwortlich. Bei einem Erdbeben dieser Stärke sind keine Schäden zu erwarten.

Die Region um Saxon wurde bereits im Februar dieses Jahres von einem Erdbeben der Magnitude von 2.6 erschüttert. Im Wallis und vor allem in einem Streifen, der parallel der Haupt-Talrichtung von Leukerbad über Derborence Richtung Lac d'Emosson verläuft, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu kleineren, spürbaren Erdbeben gekommen. Solche Erschütterungen sind für diese Region nichts Ungewöhnliches, ist das Wallis doch der Kanton mit der höchsten Erdbebenaktivität in der Schweiz.

07.08.2018

Erdbeben auf der Insel Lombok

Am 29. Juli 2018 hat ein schweres Erdbeben mit einer Magnitude von 6.4 die indonesische Insel Lombok erschüttert. Darauf folgten einige schwächere Beben bis sich am 5. August ein noch stärkeres mit einer Magnitude von 6.9 ereignete. Die Beben führten zu zahlreichen Schäden an Gebäuden und Verkehrswegen und forderten nach aktuellen Kenntnissen ungefähr 100 Todesopfer. Die Erschütterungen waren auch auf Bali deutlich spürbar und richteten vereinzelt Schäden an. Grundsätzlich ist nach Beben dieser Stärke in den kommenden Tagen bis Monaten mit weiteren, teils starken Nachbeben zu rechnen. Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass sich in nächster Zeit ein noch stärkeres Beben ereignet. Die aktuellen Beben treten in 10 bis 30 km Tiefe auf. Daher können auch schwächere Beben ab etwa einer Magnitude von 5 weitere Schäden verursachen.

Indonesien liegt auf dem pazifischen Feuerring, einem seismisch äussert aktiven Gebiet, das auch Länder wie Japan, die Philippinen oder Neuseeland umfasst. Entlang des Feuerrings ereignen sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit. Indonesien weist somit eine vergleichsweise hohe Erdbebengefährdung auf. Trotz regionalen Unterschieden der Erdbebengefährdung innerhalb des Landes sind Erdbeben in der Stärke wie jene in Lombok überall und jederzeit möglich. Solch schwere Beben sind in etwas weniger stark gefährdeten Gebieten wie Lombok etwas seltener zu erwarten als beispielsweise in Sumatra, aber keinesfalls auszuschliessen.

Personen, die in den nächsten Tagen oder Wochen nach Indonesien reisen möchten, empfehlen wir, sich beim Reiseanbieter oder bei den lokalen Unterkünften über die Situation vor Ort zu erkundigen. Reisende vor Ort sollten sich an die Empfehlungen der lokalen Behörden halten und die aktuellen Entwicklungen in den Medien verfolgen. Allgemeine Tipps zum Verhalten vor, während und nach einem Erdbeben im Ausland finden Sie hier.

Weitere Informationen auf Englisch:

USGS Informationen zum 6.9 Beben

Blogbeitrag von Temblor

17.07.2018

Auf und davon – in ein Erdbebenland?

Auf und davon – in ein Erdbebenland?

Endlich haben sie begonnen, die grossen Ferien. Die Unterkunft ist gebucht, die Koffer gepackt und die Sicherheitskontrolle am Flughafen überwunden. Was kann da noch schiefgehen? Viele Reisende sind auf allfällige Ferienstörungen in Form von Mückenplagen, Trickdiebstählen oder Tropenhitze gewissenhaft vorbereitet. Der Mückenspray ist griffbereit, eine Diebstahlversicherung abgeschlossen und ein Zimmer mit Klimaanlage gebucht. Wer denkt da noch an Erdbeben, die zwar weitaus seltener auftreten als die zuvor genannten Übel, einem aber ebenfalls die Ferienlaune verderben könnten.

Gewisse Vorkehrungen zu treffen, hilft auch im Erdbebenfall. Informieren Sie sich vor der Abreise, ob sich das Reiseziel in einem besonders erdbebengefährdeten Gebiet befindet (siehe Erdbebengebiete). Mit Italien, Griechenland und der Türkei liegen mehrere der beliebtesten Sommerreiseziele der Schweizerinnen und Schweizer in Regionen mit einer deutlich höheren Erdbebengefährdung als wir sie in der Schweiz kennen. Das gilt auch für andere populäre Destinationen wie Neuseeland, Kalifornien oder Bali, die allesamt am besonders gefährdeten «Feuerring» liegen, wo sich 90 Prozent aller Erdbeben ereignen. Wenn Sie in eines dieser Gebiete reisen, könnte es lohnenswert sein, die nachfolgenden Tipps in Betracht zu ziehen.

Da Erdbeben ohne Vorwarnung auftreten, hilft es im Vorfeld zu wissen, was man im Ereignisfall tun sollte. Die Standardempfehlung in der Schweiz und anderswo lautet: Schutz suchen. Sei es unter einem stabilen Tisch oder indem man sich im Bett das Kissen schützend über den Kopf hält. Ein Gutteil der Verletzungen in Erdbeben stammt von herunterfallenden Objekten wie Regalinhalten, Decken- oder Wandelementen. Wer während des Bebens panisch umherrennt, erhöht die Gefahr, von einem solchen Gegenstand getroffen zu werden. Hinzu kommt, dass es einem bei einem starken Beben schwerfällt, überhaupt die Balance zu halten. Entsprechend ist man froh, sich an etwas festhalten zu können, das Schutz bietet (das ging dem Direktor des Erdbebendienstes nicht anders, wie Sie in folgender SRF Einstein Sendung sehen können).

Wie so oft gibt es auch in diesem Fall Ausnahmen. Sollten Sie sich nahe des Meers befinden, ist von diesem wegzurennen aufgrund eines möglicherweise folgenden Tsunamis die bessere Option. In Alaska haben sie dafür folgende Faustregel: Ist das Beben stark genug, um dich beinahe umzuwerfen, renne den nächsten Hügel hoch. Dasselbe gilt, wenn Sie sich in unmittelbarer Nähe eines Ausgangs ins Freie befinden. Sollten Sie bereits draussen sein, bleiben Sie dort und nehmen Sie Abstand von Gebäuden. Die ausführlichen Empfehlungen im Verhaltensfall finden Sie hier. Was genau bei einem Beben die richtige Massnahme ist, hängt also sehr stark von den Bedingungen ab (was für ein Beben, was für ein Gebäude, wo man sich befindet etc.)

Entsprechend schwer fällt es Seismologen, allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen, ohne unangemessen Angst hervorzurufen. Der wichtigste Schutz gegen Erdbeben ist und bleibt eine angemessene Bauweise. Allerdings können auch Experten nur schwer auf einen Blick beurteilen, wie erdbebensicher ein Gebäude ist. Somit kann es kaum ein Kriterium bei der Auswahl einer Unterkunft sein. Oft gilt: Je neuer ein Gebäude, desto eher ist es gemäss neueren Baunormen und somit erdbebensicher gebaut. Unter Umständen kann eine Nachfrage beim Besitzer der Unterkunft oder dem Reiseveranstalter Klarheit verschaffen.

Sobald die Erschütterungen vorüber sind, sollten stark beschädigte Gebäude verlassen werden. Dabei sollte man sich vor herunterfallenden Gegenständen wie Ziegeln oder heruntergerissenen Stromleitungen in Acht nehmen. Nach einem grösseren Beben ist in jedem Fall mit teils starken Nachbeben zu rechnen, die weitere Schäden anrichten können. Grundsätzlich gilt es, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.

Für alle, die weitere Vorkehrungen treffen möchten, sind auf folgender Seite Empfehlungen aufgelistet, was man im Vorfeld von kürzeren oder längeren Aufenthalten machen kann. Alle Informationen können zudem als Faktenblatt heruntergeladen werden.

Zu guter Letzt, vergessen Sie nicht, Erdbeben sind real, aber selbst in Erdbebengebieten ist das Risiko verschwindend klein, zu Schaden zu kommen. Sollte Ihre Reise nach Kalifornien führen, beträgt es 1 zu 1'000'000 pro Jahr. Dort autozufahren ist im Vergleich dazu wesentlich gefährlicher. Die Chance einen schweren Unfall zu erleiden, beträgt etwa 1 zu 11'428. In diesem Sinne lassen Sie sich Ihre wohlverdienten Ferien nicht verderben, eine gute Vorbereitung unterstützt Sie dabei!

THEMEN

Erdbeben

Hilfe, die Erde bebt!

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Erdbeben lassen sich nicht vermeiden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die zu erwartenden Schäden mit relativ einfachen Mitteln zu verringern. Informieren Sie sich über das empfohlene Verhalten vor, während und nach einem starken Erdbeben.

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Wissen

Erdbebenland Schweiz

Erdbebenland Schweiz

In der Schweiz ereignen sich zwischen 1'000 und 1'500 Erdbeben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden etwa 10 bis 20 Beben jährlich. Diese weisen in der Regel Magnituden von 2.5 oder mehr auf. Im langjährigen Durchschnitt ereignen sich 23 Beben pro Jahr mit einer Magnitude von 2.5 oder grösser. Erfahren Sie mehr über die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential in der Schweiz.

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Alarmierung

Jederzeit informiert

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Sie möchten stets auf dem Laufenden sein? Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Informationsangebote des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED).

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Wissen

Erdbebengefährdung

Erdbebengefährdung

Erdbeben sind die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential der Schweiz. Sie lassen sich bisher weder verlässlich vorhersagen noch verhindern. Dank intensiver Forschung ist aber mittlerweile viel darüber bekannt, wie oft und wie stark die Erde an bestimmten Orten in Zukunft beben könnte. Erkunden Sie in unserem interaktiven Webtool anhand unterschiedlicher Karten, wie wahrscheinlich bestimmte Erdbeben in der Schweiz sind.

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Forschung & Lehre

Forschungsfelder

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Wir werden oft gefragt, was die Mitarbeitenden des SED machen, wenn es nicht gerade bebt. Die Antwort lautet: Sie forschen. Woran, beleuchten verschiedene Forschungsfelder, die zentrale wissenschaftliche Aktivitäten des SED kurz und bündig beschreiben.

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Über uns

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

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Erdbeben

Erdbebenüberwachung

Erdbebenüberwachung

10 bis 20-mal pro Jahr spürt, hört oder liest man, dass sich in der Schweiz Erdbeben ereignen. Die meisten Beben, die der Erdbebendienst jährlich aufzeichnet, bleiben aber von der Bevölkerung unbemerkt. Sie liegen unter der Spürbarkeitsgrenze und können nur mit sensiblen Messgeräten erfasst werden. Der Schweizerische Erdbebendienst betreibt ein Messnetz mit über 150 seismischen Stationen über die ganze Schweiz verteilt.

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Produkte & Software

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Zugang zu seismischen Daten und verschiedenen Softwareapplikationen finden Sie auf unserer Produktseite.

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