MENU

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Aktivitäten sind in das eidgenössiche Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

Verspürte Erdbeben Schweiz

Lokalzeit
Mag.
Ort
Verspürt?
2017-01-13  07:13 2.5 Goeschenen UR Leicht verspürt
2016-12-23  10:54 2.8 Montreux VD Leicht verspürt
2016-12-22  20:50 3.4 Montreux VD Verspürt
2016-12-22  20:24 2.7 Montreux VD Leicht verspürt

Aktuelle Erdbeben

Lokalzeit
Magnitude
Ort
2017-01-18 15:10 1.3 Altdorf UR
2017-01-18 00:40 0.6 Zermatt VS
2017-01-17 21:12 1.2 Breil/Brigels GR
2017-01-17 18:23 0.6 Bourg-Saint-Pierre VS

Erdbebenzähler Schweiz

seit 01.01.2017 
000

Jüngste Erdbeben ab Magnitude 4.5

UTC-Zeit
Mag.
Ort
2017-01-18 13:33:39 5.2 CENTRAL ITALY
2017-01-18 10:25:42 5.1 Central Italy
2017-01-18 10:25:26 5.6 CENTRAL ITALY
2017-01-18 10:16:39 4.6 L'Aquila
2017-01-18 10:15:33 4.7 L'Aquila
2017-01-18 10:14:12 5.7 CENTRAL ITALY
2017-01-18 10:14:09 5.5 L'Aquila
2017-01-18 09:25:42 5.4 CENTRAL ITALY
2017-01-15 03:37:17 4.8 Crete, Greece
2017-01-14 22:38:59 4.8 Turkey
2017-01-11 15:50:25 4.7 Central Mediterranean S
2017-01-10 12:44:50 4.5 Greece
2017-01-09 09:53:14 4.8 Greece

Jüngste Erdbeben ab Magnitude 6

UTC-Zeit
Magnitude
Ort
2017-01-14 06:11:48 6.1 FIJI REGION
2017-01-14 06:11:41 6.1 Fiji Islands region
2017-01-10 15:27:15 6.3 Bougainville - Solomon Islands region
2017-01-10 06:13:47 7.3 Celebes Sea
2017-01-03 21:52:31 6.9 South of Fiji Islands
2017-01-02 13:14:02 6.3 South of Fiji Islands
2017-01-02 10:15:15 6.0 SOUTH OF FIJI ISLANDS
2016-12-29 22:30:18 6.2 Sumbawa, Indonesia, region
AKTUELLES

22.12.2016

Zwei spürbare Erdbeben bei Vouvry (VS)

Zwei spürbare Erdbeben bei Vouvry (VS)

Am Donnerstag 22. Dezember 2016 um 20:24 Uhr (Lokalzeit) hat sich ca. 10 km nordwestlich von Vouvry (VS) nahe der Erdoberfläche ein leichtes Erdbeben mit einer Magnitude von 2.7 ereignet. Das Epizentrum lag nahe der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz auf französischer Seite. Um 20:50 Uhr des gleichen Tages ereignete sich ein weiteres leichtes Beben an der gleichen Stelle mit einer Magnitude von 3.4.

Die Erschütterungen wurden vor allem entlang des Genfersees zwischen Lausanne und Montreux sowie in der Region Chablais zwischen Saint Gingolph und Vouvry verspürt. Es gingen sowohl von der Süd- als auch der Nordseite des Genfersees Verspürtmeldungen ein. Das zweite Beben wurde aufgrund seiner grösseren Magnitude verbreiteter verspürt. Bei Erdbeben dieser Stärke sind keine Schäden zu erwarten. Im Wallis ereignen sich durchschnittlich etwas mehr als 200 Beben pro Jahr.

21.12.2016

Frohe Fesstage und alles Gute fürs neue Jahr

Frohe Fesstage und alles Gute fürs neue Jahr

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

was bringt dich heut zum Zittern?

Ein Beben scheint es nicht zu sein,

auch unser Web sagt dazu «Nein».

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

was bringt dich heut zum Zittern?

 

Wir wünschen frohe Festtage und

alles Gute fürs neue Jahr!

21.11.2016

Erdbebenschwarm im Hegau (D)

Seit dem 22. Oktober 2016 ist im Hegau bei Singen (D), ca. 10 km nordöstlich von Schaffhausen, ein Erdbebenschwarm aktiv. Bis zum frühen Abend des 21. November hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) über 100 Mikroerdbeben dieses Schwarmes detektiert. Davon konnten 41 Beben mit Magnituden zwischen 0.2 und 3.0 lokalisiert werden. Gemäss manueller Auswertung lagen sie alle in einer Tiefe von ca. 7 km. Über 90 Beben waren so klein, dass sie nur durch Signalvergleiche detektiert aber nicht genauer lokalisiert werden konnten. Das bisher stärkste Beben ereignete sich am Morgen des 3. November und wurde in der Region deutlich verspürt. Auch die zwei Beben mit Magnitude 2.7 am 14. und 19. November und einige der schwächeren Beben wurden teilweise verspürt.

Die Analysen legen nahe, dass die Aktivität auf einer von Nordwest nach Südost gerichteten Störung liegt. Die Orientierung dieser Störungszone passt gut mit dem Verlauf des Hegau-Bodensee Grabens zusammen. Dieser ist Teil einer grossräumigen tektonischen Grabenstruktur, die sich vom Kaiserstuhl nordwestlich von Freiburg (D) bis zum Bodensee erstreckt, und die durch die tertiären und mesozoischen Sedimente vermutlich bis hinab ins Grundgebirge reicht.

Eine ähnliche Sequenz von Erdbeben war in unmittelbarer Nähe zwischen März 1995 und August 1996 aktiv. Auch damals erreichten die stärksten Beben eine Magnitude von 3. In der Region Schaffhausen ist statistisch gesehen etwa alle 400 bis 600 Jahre mit einem Beben der Magnitude 4.5 oder grösser zu rechnen (siehe Karten der Magnituden). Historisch sind in der Region allerdings keine Beben mit Magnituden von 5 und mehr bekannt. Trotzdem kann auch hier, wie überall in der Schweiz, ein grösseres Erdbeben prinzipiell jederzeit auftreten. Wie sich Auswirkungen und Schäden von Erdbeben verringern lassen, lesen Sie hier.

Erdbebenschwärme treten in der Schweiz immer wieder auf und können einige Tage bis mehrere Monate andauern. Vorhersagen lässt sich die Entwicklung eines Erdbebenschwarms genauso wenig wie das Auftreten einzelner Erdbeben. Erfahren sie hier mehr über Erdbebenschwärme.

13.11.2016

Starkes Erdbeben trifft Neuseeland

Starkes Erdbeben trifft Neuseeland

Ein grosses Erdbeben mit einer Stärke von ca 7.8 (Momenten-Magnitude) hat am Sonntag, 13. November, um 12:02 Mitteleuropäischer Zeit (Ortszeit: Mitternacht des Folgetages) Neuseeland getroffen. Das Epizentrum lag 100 km nördlich von Christchurch und 200 km südlich von Wellington. Das Beben hat sich auf mehreren Störungszonen der Südinsel ereignet (Überschiebungen und Blattverschiebungen), und der sehr komplexe Bruchvorgang hat anfänglich zu Verwirrung bei den Berechnungen der seismologischen Agenturen geführt.

Christchurch und Wellington wurden stark erschüttert, und von dort wurden verbreitete nicht-strukturelle Schäden gemeldet (Herunterfallen von Deckenverkleidungen, Kamine, beschädigte Fenster und Möbel). Die Region nahe den betroffenen Störungen ist grossteils nur dünn besiedelt.

Ein Tsunami mit 3 m Wellenhöhe wurde an der Ostküste Neuseelands beobachtet, wo die küstennahen Gebiete evakuiert wurden.

Seit dem Hauptbeben haben sich mehrere starke Nachbeben ereignet. Die Nachbeben werden in den nächsten Wochen und Monaten andauern, und eventuell auch zusätzliche Schäden verursachen.

Ein Beben dieser Stärke ereignet sich im Durchschnitt weltweit einmal pro Jahr.

THEMEN

Erdbeben

Hilfe, die Erde bebt!

Hilfe, die Erde bebt!

Erdbeben lassen sich nicht vermeiden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die zu erwartenden Schäden mit relativ einfachen Mitteln zu verringern. Informieren Sie sich über das empfohlene Verhalten vor, während und nach einem starken Erdbeben.

Mehr erfahren

Wissen

Erdbebenland Schweiz

Erdbebenland Schweiz

In der Schweiz ereignen sich zwischen 500 und 800 Erdbeben pro Jahr. Ungefähr zehn davon sind genug stark (ca. Magnitude 2.5 oder grösser), um von der Bevölkerung verspürt zu werden. Erfahren Sie mehr über die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential in der Schweiz.

Mehr erfahren

Alarmierung

Jederzeit informiert

Jederzeit informiert

Sie möchten stets auf dem Laufenden sein? Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Informationsangebote des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED).

Mehr erfahren

Wissen

Erdbebengefährdung

Erdbebengefährdung

Erdbeben sind die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential der Schweiz. Sie lassen sich bisher weder verlässlich vorhersagen noch verhindern. Dank intensiver Forschung ist aber mittlerweile viel darüber bekannt, wie oft und wie stark die Erde an bestimmten Orten in Zukunft beben könnte. Erkunden Sie in unserem interaktiven Webtool anhand unterschiedlicher Karten, wie wahrscheinlich bestimmte Erdbeben in der Schweiz sind.

Mehr erfahren

Forschung & Lehre

Forschungsfelder

Forschungsfelder

Wir werden oft gefragt, was die Mitarbeitenden des SED machen, wenn es nicht gerade bebt. Die Antwort lautet: Sie forschen. Woran, beleuchten verschiedene Forschungsfelder, die zentrale wissenschaftliche Aktivitäten des SED kurz und bündig beschreiben.

Mehr erfahren

Über uns

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

Mehr erfahren

Erdbeben

Erdbebenüberwachung

Erdbebenüberwachung

Durchschnittlich 10-mal pro Jahr spürt, hört oder liest man, dass sich in der Schweiz Erdbeben ereignen. Die meisten Beben, die der Erdbebendienst jährlich aufzeichnet, bleiben aber von der Bevölkerung unbemerkt. Sie liegen unter der Spürbarkeitsgrenze und können nur mit sensiblen Messgeräten erfasst werden. Der Schweizerische Erdbebendienst betreibt ein Messnetz mit über 150 seismischen Stationen über die ganze Schweiz verteilt.

Mehr erfahren

Forschung & Lehre

Produkte & Software

Produkte & Software

Zugang zu seismischen Daten und verschiedenen Softwareapplikationen finden Sie auf unserer Produktseite.

Mehr erfahren