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Statistische Seismologie

Statistische Seismologie

Wir untersuchen eher Erdbebensequenzen und ganz allgemein Seismizität – die Verteilung von Erdbeben nach Raum, Zeit und Stärke – als einzelne Erdbeben. Wir interessieren uns dafür, wie Erdbeben sich häufen und wie sie miteinander interagieren. Wir möchten in der Lage sein, die zu Stärke des grösstmöglichen Erdbebens, das in einer Region in einem gegebenen Zeitraum auftreten kann, vorherzusagen und zu verstehen, wie sich die Seismizität auf die Bewohner auswirken wird.

Was wir tun

Letztlich sind wir an der Vorhersagbarkeit von Erdbeben interessiert: Welche Aspekte von Seismizität können vorhergesehen werden, und in welchem Umfang? Zur Beantwortung dieser Fragen entwickeln wir Seismizitätsmodelle und nutzen diese, um Prognosen für Experimente in der Schweiz, Italien, Kalifornien, Japan, China und anderswo zu erstellen. Anhand dieser Experimente stellen wir sorgfältige Überlegungen an, wie Seismizitätsprognosen zu bewerten sind, um so Rückschlüsse auf Modelle, Seismizität und die treibenden geophysikalischen Prozesse zu ziehen. Idealerweise ist dies ein zyklischer Prozess, bei dem die Ergebnisse aus Experimenten zur Verbesserung unserer Modelle verwendet werden.

Wir nutzen Statistiken, um Erdbebendaten zu untersuchen, Annahmen zu prüfen, Erdbebenraten zu berechnen und stochastische Modelle zu formulieren. Die Abbildung oben zeigt ein derartiges Cluster-Modell, das wir anwenden, um Erdbebenkataloge zu simulieren. Simulierte Kataloge sind nützlich, um mehr über unsere Modelle zu erfahren und die Wirksamkeit unserer Methoden in einer Umgebung zu prüfen, in der wir alles darüber wissen, wie die betreffenden Erdbeben entstehen.