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Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Aktivitäten sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

Aktuelle Erdbeben Schweiz

Verspürte Erdbeben Schweiz

Lokalzeit
Mag.
Ort
Verspürt?
2020-10-28 01:56 2.7 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-27 12:53 2.7 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-27 07:54 2.3 Elm GL Vermutlich nicht verspürt
2020-10-27 04:40 2.7 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-27 04:40 2.7 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-25 23:23 3.1 Elm GL Verspürt
2020-10-25 22:06 2.7 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-25 21:42 2.0 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-25 21:13 2.5 Elm GL Leicht verspürt
2020-10-25 20:43 3.6 Elm GL Leicht verspürt

Aktuelle Erdbeben

Lokalzeit
Magnitude
Ort
2020-10-30 03:00 2.0 Elm GL
2020-10-29 21:17 0.6 Elm GL
2020-10-29 21:08 1.6 Elm GL
2020-10-29 19:05 0.4 Elm GL

Erdbebenzähler Schweiz

seit 01.01.2020 
000

Earthquake Map of Europe, last 90 days, Mag. 4.5+

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 4.5

UTC-Zeit
Mag.
Ort
2020-10-29 13:51:23 4.5 Western Iran
2020-10-24 11:34:18 5.0 Western Iran
2020-10-24 07:50:41 4.5 Southern Greece
2020-10-21 23:00:55 5.2 IONIAN SEA
2020-10-20 02:36:45 4.7 Central Mediterranean Sea
2020-10-19 21:52:32 4.9 Svalbard, Norway, region
2020-10-17 04:32:06 4.6 Greenland Sea
2020-10-12 04:11:27 5.2 CRETE, GREECE
2020-10-12 00:30:40 5.1 CRETE, GREECE
2020-10-09 14:36:33 4.5 Albania
2020-10-08 10:42:21 5.0 Jan Mayen Island region
2020-10-07 22:13:05 4.6 Albania
2020-10-01 11:05:37 5.1 DODECANESE ISLANDS, GREECE

Earthquake Map of the world, last 90 days, Mag. >= 5.5

Aktuelle Erdbeben ab Magnitude 6

Jüngste Erdbeben ab Magnitude 6

UTC-Zeit
Magnitude
Ort
2020-10-23 07:04:32 6.1 South of Fiji Islands
2020-10-23 01:46:17 6.0 West Chile Rise
2020-10-19 20:54:39 7.6 South of Alaska
2020-10-08 07:35:32 6.3 Eastern New Guinea, Papua New Guinea, region
2020-10-06 10:11:46 6.0 Fiji Islands region
2020-10-01 10:34:48 6.0 New Britain, Papua New Guinea, region
2020-10-01 01:13:36 6.4 Tonga Islands
2020-09-26 17:10:22 6.1 South of Africa
AKTUELLES

27.10.2020

Erdbebensequenz im Glarnerland erneut aktiv

Am Sonntagabend, dem 25. Oktober 2020, wurde im Sernftal (südwestlich von Elm (GL)) eine Erdbebensequenz reaktiviert, die bereits im Frühjahr dieses Jahres spürbare Beben verursacht hatte. Das aktuell stärkste Beben mit einer Magnitude von 4.4 ereignete sich am späteren Sonntagabend um 20:35 Uhr. Es wurde in der Ostschweiz verbreitet deutlich verspürt. Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich (SED) hat in der Folge zahlreiche Nachbeben aufgezeichnet, welche teils ebenfalls verspürt wurden. Das zurzeit stärkste dieser Nachbeben ereignete sich um 20:43 Uhr und erreichte eine Magnitude von 3.6.

Die Grafik oben zeigt, wie sich die Bebenaktivität seit der Reaktivierung am 25. Oktober bis am 26. Oktober um 2 Uhr entwickelt hat. Die Abbildung umfasst Beben, welche bislang manuell lokalisiert werden konnten (rot umrandet), einige dieser Nachbeben wurden ebenfalls lokal verspürt. Zudem sind mehrere hundert sehr kleine Ereignisse abgebildet (blau eingefärbt), welche zusätzlich durch einen systematischen Vergleich der Seismogramme mit Hilfe einer sogenannten «template-matching»-Methode identifiziert wurden. Die Seismogramme der kleinen Beben weisen ähnliche Muster auf wie die der standardmässig aufgezeichneten Musterereignisse und können deshalb leichter gefunden werden. Diese kleinsten Ereignisse zeigen, wie die Nachbebenaktivität bislang stetig abnimmt.

Wie einleitend erwähnt, traten die Beben der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober als Teil einer schon länger bekannten Erdbebensequenz auf, die bereits im Frühling 2020 aktiv war. Das damals stärkste Beben ereignete sich am 26. Mai 2020 und erreichte eine Magnitude von 3.1. Aufgrund dieser Sequenz hatte der SED sein Messnetz in der Gegend von Elm temporär verdichtet, was die Auswertung der aktuellen Erdbebenserie unterstützt. Wir haben inzwischen eine weitere Station in der Region installiert. Die Beben treten entlang einer fast senkrechten, ungefähr ost-westlich orientierten Bruchzone auf. Diese Störung ist vermutlich auch für die «Steinibach-Sequenz» verantwortlich, die im Jahre 1987 auftrat. Die Störung liegt nach derzeitigen Kenntnissen vermutlich im Übergangsbereich zwischen dem kristallinen Grundgebirge des Aar-Massivs und der sedimentären Deckschichten in eine Tiefe von ca. 1 bis 2 Kilometern.

Solche Erdbebensequenzen - also zeitliche Häufungen von Erdbeben in einem Gebiet - sind in der Schweiz regelmässig zu beobachten. Es ist auch nicht aussergewöhnlich, dass solche Sequenzen phasenweise aktiv sind und es dann wieder ruhiger wird. In der Regel nimmt die Anzahl und Stärke der Beben mit der Zeit ab, in seltenen Fällen kann sich aber auch ein grösseres Beben ereignen. Da die Gegend um Elm im schweizweiten Vergleich eine mittlere Seismizität aufweist, befindet sie sich in der Erdbebenzone 2 der Erdbebenbaunormen der SIA, welche kürzlich aktualisiert wurden.

Direkt nach dem Hauptbeben war für kurze Zeit die Meldung eines Bebens mit einer Magnitude von 2.7 bei Gelterkinden (BL) ersichtlich. Dabei handelte es sich um eine Fehllokalisierung, die durch die zahlreichen, sich zum Teil überlagernden Nachbeben der Erdbebensequenz im Glarnerland ausgelöst wurde. Die erste, automatische Herdlokalisierung und die zugehörige Erdbebenmeldung geschehen jeweils innerhalb einer Minute. In seltenen Fällen kann es daher vorkommen, dass die automatischen Auswertungen fehlerhaft sind. Daher werden alle Beben im Anschluss manuell von Seismologinnen und Seismologen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. In der Regel geschieht dies innerhalb einer Stunde nach Auftreten eines Bebens.

Direkt nach dem Magnitude-4.4-Beben erreichten unsere Web-Server extrem viele Anfragen, was zu einer kurzfristigen Überlastung unserer Webseite führte. Sobald ein Beben verspürt wird, schnellen die Zugriffzahlen in die Höhe; in der ersten Minute nach dem Magnitude-4.4-Beben waren es bereits 80'000. Mit diesen plötzlichen Lastspitzen kämpfen Erdbebendienste weltweit, und wir sind stets bemüht, die Kapazitäten unsere Infrastruktur auszubauen, um solche Überlastungen weitestgehend zu vermeiden. Informationen zu aktuellen Erdbeben finden Sie neben unserer Webseite aber auch jederzeit auf unserem Twitter-Kanal (@seismoCH_D), auf der MeteoSchweiz-App sowie auf naturgefahren.ch.

25.10.2020

Weiträumig verspürte Erdbeben bei Elm (GL)

Weiträumig verspürte Erdbeben bei Elm (GL)

Am Sonntag 25. Oktober 2020 haben sich bei Elm (GL) mehrere für die Bevölkerung zum Teil deutlich spürbare Beben ereignet. Das bisher stärkste Beben erschütterte um 20:35 Uhr die Ostschweiz mit einer Magnitude von 4.4 auf der Richterskala. Das Beben ereignete sich relativ nahe der Erdoberfläche in wenigen Kilometern Tiefe. Beim Schweizerischen Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich gingen in der ersten Stunde nach dem Beben über hundert Verspürtmeldungen ein. Bei einem Beben dieser Stärke sind in der Nähe des Epizentrums kleinere Schäden möglich. Beim SED sind bisher aber keine entsprechenden Meldungen eingegangen.

Bis am späteren Sonntagabend haben sich weitere Beben ereignet, die teilweise für die Bevölkerung spürbar waren. Solche Nachbeben treten üblicherweise nach stärkeren Beben auf. Meist nimmt die Häufigkeit und die Stärke dieser Nachbeben mit der Zeit ab. Weitere Beben mit einer ähnlichen oder gar grösser Magnitude wie das bisher stärkste Beben sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschliessen. Beben mit einer Magnitude von 4 oder mehr treten in der Schweiz im Schnitt alle ein bis zwei Jahre einmal auf. Das letzte Beben mit einer vergleichbaren Stärke in dieser Region ereignete sich am 6. März 2017 auf dem Urnerboden.

24.09.2020

Angepasste Erdbebenbaunormen

Angepasste Erdbebenbaunormen

Erdbebengerecht erstellte Bauwerke bieten den besten Schutz vor den Auswirkungen eines Bebens. Was ein solches Bauwerk in der Schweiz ausmacht, definiert die Norm 261 «Einwirkung auf Tragwerke» des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA). Kürzlich trat eine überarbeitete Version in Kraft. Sie berücksichtigt die neuen Daten des im Jahr 2015 durch den Schweizerischen Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich aktualisierten Erdbebengefährdungsmodells. Die wichtigsten Anpassungen betreffen die Karte der Erdbebenzonen sowie die Antwortspektren für verschiedene Baugrundklassen. Um Gebäude mit lebenswichtigen Infrastrukturfunktionen (Bauwerksklasse III, z. B. Akutspitäler) besser zu schützen, wurden zudem die Sicherheitsfaktoren leicht erhöht, die für den Nachweis der Tragsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit dieser Gebäude notwendig sind.

Die Erdbebenzonenkarte unterteilt die Schweiz basierend auf der kleinteiligeren Erdbebengefährdungskarte in fünf Gebiete, in denen unterschiedliche Anforderungen an eine erdbebengerechte Bauweise gelten. Sie verfügt neu über fünf verschiedene Zonen und damit über eine mehr als bisher. Zudem wurden die Zonengrenzen aufgrund der neuen Erkenntnisse aus dem aktualisierten Erdbebengefährdungsmodell angepasst.

Ingenieure nutzen Antwortspektren um festzulegen, wie Bauwerke auf verschiedenen Untergründen (für die Normen eingeteilt in Baugrundklassen) ausgestaltet werden müssen. Aus den Antwortspektren leiten sie die notwendigen Massnahmen ab, um ein Bauwerk für den geologischen Untergrund am jeweiligen Standort so zu erstellen, dass es den Normen genügt. Die Anpassung der Antwortspektren in der überarbeiteten Norm gründet auf einer vertieften Analyse von Erdbebenaufzeichnungen an vielen seismischen Stationen in Verbindung mit geophysikalischen Messungen, welche die lokalen Eigenschaften des Untergrunds an diesen Stationsstandorten ermittelten. In der Norm wird berücksichtigt, dass locker gelagerte Sedimente die seismischen Wellen verstärken. Infolge dessen müssen Bauwerke an solchen Standorten für stärkere Bodenbewegungen ausgelegt werden.

In der Schweiz obliegt es den Kantonen, die Einhaltung der Baunormen zu prüfen. Gewisse kantonale Baugesetzgebungen verlangen explizit die Einhaltung der geltenden SIA Normen oder machen erdbebenspezifische Auflagen im Rahmen der Baubewilligungsverfahren. In anderen Kantonen ist die Umsetzung nicht explizit gesetzlich geregelt und wird auch nicht überprüft. Gemäss Bundesamt für Umwelt liegen die Mehrkosten für eine erdbebengerechte Bauweise eines Neubaus bei einem frühen Einbezug in die Planung bei maximal einem Prozent der Gesamtkosten.

Weiterführende Informationen

Erdbebengerechtes Bauen

Erdbebengefährdung Schweiz

SIA Norm 261

20.08.2020

Das Naturgefahrenportal im neuen Kleid – damit die Schweiz informiert ist

Das Naturgefahrenportal im neuen Kleid – damit die Schweiz informiert ist

Nicht nur Erdbeben sind für die Schweiz eine ernst zu nehmende Naturgefahr. Die Schweiz ist topografisch und geografisch so gelegen, dass sie von vielfältigen und schwerwiegenden Naturgefahren betroffen ist. Wenn Stürme über die Schweiz fegen, Wälder brennen oder Lawinen die Hänge herunterdonnern, muss die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden. Auch Meldungen zu Erdbeben müssen die Bevölkerung so schnell wie möglich erreichen. Dafür zuständig sind die Naturgefahrenfachstellen des Bundes. Auf dem Naturgefahrenportal www.naturgefahren.ch stellen sie aktuelle Informationen zu Naturgefahren zur Verfügung. Die Fachstellen haben das Naturgefahrenportal überarbeitet. Es erscheint neu mit einigen Anpassungen und Verbesserungen.

Immer wieder erlebt die Schweiz Naturereignisse, die Menschenleben und Infrastruktur gefährden können. Damit die Bevölkerung in solchen Krisensituationen adäquat informiert, gewarnt und geschützt wird, haben sich die Naturgefahrenfachstellen des Bundes zusammengeschlossen. Sie warnen vor Stürmen, starkem Niederschlag und Schneefall, Strassenglätte, Bodenfrost, Hitze, Gewittern, Waldbränden, Hochwasser, Lawinen oder geben Meldungen zu aktuellen Erdbeben aus.

Um möglichst viele Personen bei einem Naturereignis zu erreichen und mit einheitlichen Informationen zu versorgen, betreiben die Fachstellen gemeinsam das Naturgefahrenportal. Über diese Webseite – und übrigens auch die App von MeteoSchweiz – publizieren sie alle Warnungen und Meldungen zu Naturgefahren. So stehen der Bevölkerung zuverlässige und konsolidierte Informationen zu aktuellen Naturgefahrenlagen und -ereignissen zur Verfügung.

Nach einer Überarbeitung erscheint das Naturgefahrenportal neu mit Anpassungen in der Darstellung der Gefahren sowie mit Visualisierungen der Verhaltensempfehlungen. So sind z. B. die Fliessgewässer und Seen von nationalem Interesse neu ihrem Warnzustand entsprechend eingefärbt und damit besser sichtbar. Die Darstellung der Waldbrandgefahr erfolgt neu entlang der Kantonsgrenzen. Und Piktogramme zu den wichtigsten Verhaltensempfehlungen machen diese verständlicher.

Die Naturgefahrenfachstellen des Bundes sind überzeugt, durch diese Anpassungen dazu beizutragen, dass die Bevölkerung der Schweiz vor oder während eines Naturgefahrenereignisses die relevanten Informationen noch einfacher findet und besser versteht.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, das WSL – Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich SED sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS informieren und warnen die Bevölkerung, Medien und Behörden im offiziellen Auftrag des Bundes vor drohenden Naturgefahren. In kritischen Situationen arbeiten die Naturgefahrenfachstellen besonders eng zusammen, koordinieren ihre Prognosen und Warnungen und erstellen gemeinsame Naturgefahrenbulletins und Medienmitteilungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.naturgefahren.ch.

Dieser Text wurde adaptiert mit freundlicher Genehmigung von einem Blog-Beitrag der MeteoSchweiz.

THEMEN

Erdbeben

Hilfe, die Erde bebt!

Hilfe, die Erde bebt!

Erdbeben lassen sich nicht vermeiden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die zu erwartenden Schäden mit relativ einfachen Mitteln zu verringern. Informieren Sie sich über das empfohlene Verhalten vor, während und nach einem starken Erdbeben.

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Wissen

Erdbebenland Schweiz

Erdbebenland Schweiz

In der Schweiz ereignen sich zwischen 1'000 und 1'500 Erdbeben pro Jahr. Von der Bevölkerung tatsächlich verspürt werden etwa 10 bis 20 Beben jährlich. Diese weisen in der Regel Magnituden von 2.5 oder mehr auf. Im langjährigen Durchschnitt ereignen sich 23 Beben pro Jahr mit einer Magnitude von 2.5 oder grösser. Erfahren Sie mehr über die Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotential in der Schweiz.

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Alarmierung

Jederzeit informiert

Jederzeit informiert

Sie möchten stets auf dem Laufenden sein? Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Informationsangebote des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED).

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Erdbebengefährdung

Erdbebengefährdung

Erdbeben sind die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential der Schweiz. Sie lassen sich bisher weder verlässlich vorhersagen noch verhindern. Dank intensiver Forschung ist aber mittlerweile viel darüber bekannt, wie oft und wie stark die Erde an bestimmten Orten in Zukunft beben könnte. Erkunden Sie in unserem interaktiven Webtool anhand unterschiedlicher Karten, wie wahrscheinlich bestimmte Erdbeben in der Schweiz sind.

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Forschung & Lehre

Forschungsfelder

Forschungsfelder

Wir werden oft gefragt, was die Mitarbeitenden des SED machen, wenn es nicht gerade bebt. Die Antwort lautet: Sie forschen. Woran, beleuchten verschiedene Forschungsfelder, die zentrale wissenschaftliche Aktivitäten des SED kurz und bündig beschreiben.

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Über uns

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind in das eidgenössische Massnahmenprogramm Erdbebenvorsorge eingebunden.

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Erdbeben

Erdbebenüberwachung

Erdbebenüberwachung

10 bis 20-mal pro Jahr spürt, hört oder liest man, dass sich in der Schweiz Erdbeben ereignen. Die meisten Beben, die der Erdbebendienst jährlich aufzeichnet, bleiben aber von der Bevölkerung unbemerkt. Sie liegen unter der Spürbarkeitsgrenze und können nur mit sensiblen Messgeräten erfasst werden. Der Schweizerische Erdbebendienst betreibt ein Messnetz mit über 200 seismischen Stationen über die ganze Schweiz verteilt.

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