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Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind im Massnahmenprogramm des Bundes zur Reduktion des Erdbebenrisikos eingebunden. 


Aktuelle Erdbeben:  Schweiz /  Welt

Swiss Earthquake Map
Date/Time(UTC)   Lat   Lon Mag Region
2015/04/25 09:30 27.96 85.54 5.1 NEPAL
2015/04/25 09:17 28.43 87.34 5.7 Xizang
2015/04/25 08:55 27.69 85.90 5.3 NEPAL
2015/04/25 08:55 25.41 87.27 5.0 northern India
2015/04/25 08:29 28.15 84.74 5.0 NEPAL
2015/04/25 08:20 27.83 85.22 5.1 NEPAL
2015/04/25 08:17 27.85 85.82 4.9 NEPAL
gesamte Liste der Erdbeben in Lokalzeit
 
In der Schweiz verspürte Erdbeben der letzten 72 Stunden: Keine

 

Aktuelles

ShakeMap Bern 150406 15:18 ML2.5

Kleineres Beben bei Bern

Am Montag, 6. April 2015 ist um 15:18 Uhr (Lokalzeit) nahe der Stadt Bern ein Erdbeben registriert worden. Das Epizentrum lag ca. 10 km südlich der Berner Innenstadt. Das Beben hatte eine Stärke von 2.6 auf der Richterskala. Aufgrund der geringen Tiefe (ca. 6 km) ist das Beben verbreitet verspürt worden. Bei einem Erdbeben dieser Stärke sind in der Regel keine Schäden zu erwarten.

06.04.2015

Schatzalp_Gruppenbild

Menschgemachte Beben bewegten die Schatzalp

Vom 10. bis 13. März 2015 versammelten sich in Davos mehr als 160 Seismologen, Geophysiker, Ingenieure, Geologen und Sozialwissenschaftler zum ersten Schatzalp Workshop zum Thema "Induzierte Seismizität". Menschgemachte Erdbeben im Umfeld der Geothermie (in der Schweiz insbesondere in Basel und St. Gallen), des Frackings, der CO2 Speicherung im Untergrund oder auch des Bergbaus sind ein brisantes Thema mit hoher Relevanz. Wissenschaftler aus aller Welt tauschten sich daher über den aktuellen Stand der Forschung und mögliche Implikationen für die Zukunft aus. Der Schweizerische Erdbebendienst organisierte den Workshop in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kompetenzzentrum für Strombereitstellung (SCCER-SoE), dem Bundesamt für Energie (BFE) und dem Forschungskollegium Physik des Erdkörpers (FKPE).

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier

Mehr über menschgemachte Erdbeben erfahren Sie hier

19.03.2015

Teaser_Meteorit

Meteorit hinterlässt seismische Spuren

Am 15. März 2015 um 20.45 Uhr verzeichneten seismische Stationen in der gesamten Nordostschweiz die Signale eines Meteoriten. Die vom Meteoriten ausgelösten Schallwellen wurden über einen Zeitraum von vier Minuten vom Urnerland über Glarus bis über den Bodensee hinaus aufgezeichnet. Als erste registriere eine Station in der Nähe von Andermatt (UR) den Meteoriten. Beim Erdbebendienst sind sieben Meldungen von Personen eingegangen, die ein Grollen vernommen haben. Vertiefte Analysen der seismischen Daten erlauben es, die Flugbahn und den Ort des Einschlags des Meteoriten zu bestimmen. Gemeinsam mit internationalen Experten arbeitet der SED daran, dieses Ereignis besser zu verstehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass Teile des Meteoriten im Tessin niedergingen.

14.04.2015

SNF_Profs_

Zwei neue SNF Professoren

Der Schweizerische Nationalfond (SNF) vergab kürzlich 40 Professuren an herausragende Nachwuchsforschende. Mit György Hetényi und Fabian Walter erhalten zwei Mitarbeitende des Schweizerischen Erdbebendienstes (SED) eine dieser mit gut 1.5 Millionen CHF dotierten Professuren. Herzliche Gratulation!

György Hetényi wechselt nach vier Jahren am SED an die Université de Lausanne, wo er sich vertieft der 3D Untersuchung der Strukturen und der Modellierung der Prozesse widmet, die zur Bildung der Alpen und des Himalayas führen. Fabian Walter, der seit 2010 in wechselnden Pensen am SED tätig war, bleibt der ETH Zürich erhalten. An der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie erforscht er im Rahmen seiner SNF Professur, wie sich mit Hilfe von seismischen Daten Gletscherabbrüche und Gletscherseeausbrüche vorhersagen lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SNF.

12.03.2015

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