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Schweizerischer Erdbebendienst (SED)

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen. Die Aktivitäten des SED sind im Massnahmenprogramm des Bundes zur Reduktion des Erdbebenrisikos eingebunden.

 

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Aktuelle Erdbeben:  Schweiz /  Welt

Swiss Earthquake Map
Date/Time(CH)   Date/Time(UTC)   Mag Region
2014/08/30 20:05   2014/08/30 18:05   1.5 Rottweil D
2014/08/30 09:46   2014/08/30 07:46   0.9 Domodossola I
2014/08/29 05:13   2014/08/29 03:13   1.1 Santa Maria GR
2014/08/28 22:20   2014/08/28 20:20   1.1 Monte Adamello I
2014/08/28 19:52   2014/08/28 17:52   2.6 VERONA
2014/08/28 19:49   2014/08/28 17:49   4.1 Lago di Garda I
2014/08/28 13:30   2014/08/28 11:30   2.9 Santa Maria GR
2014/08/28 06:02   2014/08/28 04:02   0.2 Sierre VS
2014/08/26 14:26   2014/08/26 12:26   1.2 Colmar F
gesamte Liste der Erdbeben in Lokalzeit   gesamte Liste der Erdbeben in UTC Zeit
 
In der Schweiz verspürte Erdbeben der letzten 72 Stunden:

Manuell überprüfte Lokalisierung

Region: Lago di Garda IDatum/Zeit: 2014/08/28  19:49 (CH)  2014/08/28 17:49 (UTC),
Magnitude: 4.1 (Aktualisiert: 28.08.2014 18:27:57 UTC)
Erdbeben gespürt? »

Region: Santa Maria GRDatum/Zeit: 2014/08/28  13:30 (CH)  2014/08/28 11:30 (UTC),
Magnitude: 2.9 (Aktualisiert: 28.08.2014 13:26:10 UTC)
Erdbeben gespürt? »

 

Aktuelles

Beben 2014-08-28 Lago di Garda

Erdbeben am Gardasee
Am Donnerstag, den 28. August 2014 hat sich um 19:49 Uhr in der Nähe des Gardasees (IT) ein Erdbeben ereignet. Mit einer Magnitude von 4.1 war es genug stark, dass es im Puschlav und im Tessin vereinzelt verspürt wurde. Bei einem Erdbeben dieser Magnitude sind Nahe des Epizentrums leichte Schäden möglich.

28.08.2014

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Erdbeben im Datenberg

Die Formel „mehr Seismometer, mehr Beben und mehr Daten“ bringt auf den Punkt, weshalb alleine der Schweizerische Erdbebendienst jährlich zwei bis drei Terabyte mit Informationen über registrierte Erschütterungen füllt. Doch wozu dieser Datenberg? Aus ihm lassen sich bestimmte Muster herauslesen. Sie ermöglichen es, Aussagen über die Grössenverteilung und die räumliche Verteilung von Erdbeben zu machen. Diese Informationen dienen wiederum als Grundlage für die Gefährdungsabschätzung und für die Erforschung der genauen Ursachen und Mechanismen von Erdbeben. Snapshot 08 bietet Einblicke in Forschungsresultate, die dem wachsenden Datenberg zu verdanken sind.

19.08.2014

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Hilfe, die Erde bebt!

Wissen Sie, was Sie tun würden, wenn in der Schweiz die Erde stark bebt? Entdecken Sie im grossformatigen Wimmelbild von Snapshot 07, wie Sie sich vor, während und nach einem Erdbeben am besten verhalten. Zudem erfahren Sie, was der Schweizerische Erdbebendienst im Ereignisfall unternimmt. 

18.07.2014

Logo

Finden Sie den Unterschied?

Das Logo des Schweizerischen Erdbebendienstes hat anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums einen neuen Anstrich erhalten. Das Seismogramm steht weiterhin im Zentrum, tritt nun aber prägnanter hervor, ohne den Schweizbezug zu vernachlässigen. Weitere Anpassungen im gestalterischen Bereich sind in Arbeit und fliessen fortwährend in unsere Produkte ein.

08.07.2014

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Naturgefahrenportal des Bundes

Erstmals erlaubt eine übersichtliche Kartendarstellung auf dem neu gestalteten Portal www.naturgefahren.ch, die aktuelle Naturgefahrenlage in der ganzen Schweiz auf einen Blick zu erfassen. Die Naturgefahrenfachstellen des Bundes haben das Portal gemeinsam im Auftrag des Bundesrates entwickelt und damit ein weiteres Element zur Verbesserung der Warnung bei Naturgefahren realisiert. Das Naturgefahrenportal bietet einen Überblick der aktuellen Gefahren- und Warnlage in den Bereichen Regen, Schnee, Wind, Gewitter, Hitze, Frost, Strassenglätte, Hochwasser, Waldbrand, Lawinen und Erdbeben.

04.07.2014

unvorherSehbar

unvorherSehbar – Erdbeben in der Schweiz

6. September bis 30. November 2014, Museum focusTerra

Erdbeben lassen sich gegenwärtig nicht vorhersagen. Dennoch ist einiges darüber bekannt, wo, weshalb und wie häufig sie auftreten. Um diese Aspekte sichtbar zu machen, präsentiert der Schweizerische Erdbebendienst anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine umfangreiche Ausstellung.

03.07.2014

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Leicht spürbares Beben bei Diemtigen

Am 25. Juni 2014 um 11.33 Uhr ereignete sich bei Diemtigen (BE) ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2.6 in einer Tiefe von 9 Kilometern. Das Beben war im Niedersimmental und in der Region Thun / Spiez leicht spürbar, Schäden sind keine zu erwarten.

Das Beben ist Teil einer Serie von Erdbeben in dieser Region, die ihren Anfang am 13. April 2014 nahm. In der Zwischenzeit registrierte der Schweizerische Erdbebendienst 97 Beben mit Magnituden zwischen 0.6 und 2.7. Das bisher stärkste Ereignis wies eine Magnitude von 2.7 auf und ereignete sich am 10. Mai 2014 (weitere Informationen finden Sie im dazugehörigen Aktuellbeitrag weiter unten). Um die Sequenz genauer zu studieren, hat der Erdbebendienst drei temporäre Stationen in diesem Gebiet aufgebaut.

Bei sogenannten Erdbebenschwärmen treten über einen längeren Zeitraum zahlreiche Beben auf, ohne dass eine klare Abfolge von Vor-, Haupt- und Nachbeben besteht. Erdbebenschwärme sind weltweit und auch in der Schweiz nichts Ungewöhnliches. Meistens endet diese Schwarmaktivität nach einigen Wochen oder Monaten, in seltenen Fällen nehmen die Beben mit der Zeit in Stärke und Anzahl zu. Die Entwicklung eines Erdbebenschwarms lässt sich genauso wenig vorhersagen wie Erdbeben im Allgemeinen.

25.06.2014

  Frühere Beiträge aus der Rubrik „Aktuelles“ finden Sie hier.