Schweizerischer Erdbebendienst (SED)
Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Hauptaufgaben sind die Überwachung der Seismizität der Schweiz und die Untersuchung der Erdbebengefährdung. Die Aktivitäten des SED sind im Massnahmenprogramm des Bundes zur Reduktion des Erdbebenrisikos eingebunden.
Aktuelle Erdbeben: Schweiz / Welt |
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Wenn die Erde bebtErdbeben gespürt? SED informiert: Erdbebeninfo weltweit: |
Manuell überprüfte Lokalisierung
Region: NORTHERN ITALY - 2012/01/27 14:53 UTC - Magnit.: 5.2 (Aktual.:27.01.2012 15:01:36 UTC)
Aktuelles
Weitere Informationen
Massnahmen zur Erdbeben- vorsorge (BAFU)
Seismische Gefährdung
Offene Stellen
Kontakt
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Erneutes Erdbeben in Norditalien
Am Freitag 27. Januar 2012 hat um 15:53 Uhr Ortszeit in Norditalien die Erde wieder gebebt. Das Beben mit einer Magnitude von 5.4 ereignete sich zwischen Parma und La Spezia. Nach bisherigen Abschätzungen lag der Erdbebenherd in einer Tiefe von ca. 60 km.
Das Beben war etwas stärker und lag tiefer als jenes vom 25. Januar 2012, weshalb es in der Schweiz stärker und grossflächiger verspürt worden ist.
Erdbeben dieser Stärke sind in dieser Region nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlich besteht kein direkter Zusammenhang zum Beben vom 25. Januar. Beide sind aber Ausdruck der tektonischen Situation rund um die Po-Ebene. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC. |
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Erdbeben in Norditalien Am 25. Januar 2012 ereignete sich um 09:06 Uhr in Italien, nordöstlich von Parma, ein Erdbeben mit einer Magnitude von etwa 5. Das Beben ist in Norditalien stark verspürt worden, und war auch in weiten Teilen der Schweiz spürbar, besonders im Tessin. Meldungen über Schäden durch das Beben liegen bis jetzt nicht vor. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC. |
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Wechsel an der Spitze des Erdbebendienstes Zum Jahreswechsel hat Professor Domenico Giardini die Leitung des SED abgegeben. Bis zur Neubesetzung der Direktion hat die Schulleitung Professor Stefan Wiemer zum Direktor ad interim des SED ernannt. |
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Kleine Erdbebensequenz bei Filisur GR
Seit dem Neujahrstag registriert der Schweizerische Erdbebendienst eine Serie von kleinen Erdbeben nordöstlich von Filisur, GR. Die bisher stärksten Beben hatten Magnituden von 3.2 (1. Januar, 16:33 Schweizer Zeit) und 3.5 (2. Januar, 02:42). Beide Ereignisse wurden teilweise deutlich verspürt. Insgesamt registrierte der SED bis zum 3. Januar abends 7 Beben, die alle nahe beieinander liegen. Die Herdtiefen sind mit grösseren Unsicherheiten behaftet. Die Ähnlichkeit der aufgezeichneten Signale deutet aber darauf hin, dass alle Herde in ungefähr der gleichen Tiefe zwischen ca. 5 und 10 km unter der Erdoberfläche liegen, wie auch frühere Beben in dieser Region.
Derartige Erdbeben-Serien sind in dieser Region nicht ungewöhnlich. Ob diese Sequenz ähnlich wie die Bebensequenzen von Sertig (2003) oder Paspels (2007 - 2009) über mehrere Monate andauern wird, oder in den nächsten Tagen zur Ruhe kommt, ist nicht abzusehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in näherer Zukunft zu einem stärkeren Erdbeben kommt, erhöht sich durch diese Serie jedoch nicht signifikant. Das letzte stärkere Beben (Magnitude 5), das auch kleinere Schäden an Gebäuden verursachte, ereignete sich im November 1991 in der Nähe von Vaz.
Auch wenn stärkere Erdbeben (Magnitude 5 bis 6) in der Schweiz selten vorkommen, können sie im Prinzip jederzeit überall auftreten.
Haben
Sie eines der Erdbeben gespürt? Bitte melden Sie uns Ihre Beobachtungen.
Beitrag in der "Tagesschau" im SF. |
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Erdbeben am 23. Oktober 2011 Türkei Am 23. Oktober 2011 ereignete sich in der Türkei nahe der Stadt Van um 10:41 GMT (12:41 in der Schweiz) ein Erdbeben mit einer Magnitude von 7.2. Auf das Hauptbeben folgten mehrere, teils starke Nachbeben mit Magnituden von bis zu 5.7. Beben in dieser Region sind auf die Kollision der Arabischen mit der Europäischen Platte zurückzuführen, die sich dort mit ca. 24 mm/Jahr aufeinander zu bewegen.
Weil das Hypozentrum lediglich 5 Kilometer unter der Erdoberfläche lag, forderte es nach aktuellen Schätzungen zwischen 500 und 1’000 Todesopfer und richtete erhebliche Sachschäden an. Die Türkei liegt in einem tektonisch aktiven Gebiet und ist immer wieder von schweren Erdbeben betroffen.
Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
Berichte des "Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology": CEDIM_ForensicEarthquakeAnalysisGroup_1 |
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Jahresbericht 2010 online Der Jahresbericht des SED zur seismischen Aktivität in der Schweiz 2010 ist ab sofort online als pdf verfügbar. Das Dokument umfasst alle Jahresberichte seit 1996 und eine aktualisierte Einleitung. |
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Erdbebenkatalog ECOS-09 Wie viele Erdbeben ereigneten sich im Jahr 2003 in der Schweiz? Wie häufig bebte die Erde in den 50er Jahren? Erfuhr die Schweiz seit Beginn des 20. Jahrhunderts mehr als 20 Mal ein Erdbeben mit einer Magnitude von über 5?
Neu steht Interessierten der Erdbebenkatalog ECOS-09 zur Verfügung, um individuelle Fragen bezüglich Erdbeben in der Schweiz zu beantworten. Er umfasst alle natürlichen und induzierten Beben im Zeitraum von 250 n.Chr. bis 2008 und deckt die Schweiz sowie das grenznahe Ausland ab. Die Eingabe ausgewählter Kenndaten in eine Suchmaske genügt, um die gewünschten Antworten zu erhalten. |
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Neuer Zugang zu Erdbebendaten Ein Grundprinzip der Arbeit des SED ist die freie Verfügbarkeit der Daten der nationalen seismischen Stationsnetze. Mit der Einführung der neuesten Software-Systeme ist dieser Zugriff jetzt über das Web-Interface ArcLink möglich. Im Rahmen dieser Umstellung ist der SED auch Teil des Europäischen Integrierten Datenarchivs EIDA geworden, das Zugriff auf seismologische Wellenformdaten aus ganz Europa erlaubt. Hauptsächlich die wissenschaftliche Gemeinde, aber auch interessierte Laien mit Grundkenntnissen in der Datenvisualisierung, können nun sowohl über ein interaktives Web-Tool als auch Skript-gesteuert Daten in nahezu Echtzeit abrufen. |








