Schweizerischer Erdbebendienst (SED)
Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Hauptaufgaben sind die Überwachung der Seismizität der Schweiz und die Untersuchung der Erdbebengefährdung. Die Aktivitäten des SED sind im Massnahmenprogramm des Bundes zur Reduktion des Erdbebenrisikos eingebunden.
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In der Schweiz verspürte Erdbeben der letzten 72 Stunden:
Keine
Aktuelles
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Seismo 12 – Üben für
den Ernstfall
Vom 8. bis am 10. Mai 2012 übt der Schweizerische
Erdbebendienst mit Fach- und Führungsstäben von Bund und Kantonen die
Zusammenarbeit im Falle eines grossen Erdbebens. An der Übung beteiligen sich ergänzend
deutsche und französische Stellen. Federführend bei der Übung „Seismo 12“ ist
das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS. Als Übungsszenario dient in
Anlehnung an das Basel-Beben von 1356 ein Hauptbeben mit Magnitude 6.6 in
derselben Region, das von zahlreichen Vor- und Nachbeben begleitet wird.
Radio Beitrag in "Wissen aktuell".
07.05.2012
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Erdbeben nahe Sumatra
Am 11. April 2012 ereignete sich ca. 400 km westlich
der Insel Sumatra um 10.38 MESZ ein Erdbeben der Magnitude 8.6. Auf das grösste
Erdbeben weltweit in diesem Jahr folgten zahlreiche Nachbeben, wobei das bisher
stärkste mit einer Magnitude von 8.2 gut zwei Stunden nach dem Hauptbeben
auftrat. Das Erdbeben wurde weiträumig bis beispielsweise ins knapp 2000 km
entfernte Südindien verspürt.
Von den nationalen Tsunami-Warnzentren in Indonesien,
Indien, Thailand und Sri Lanka sowie vom regionalen Pacific Tsunami Warning
Center (PTWC) auf Hawaii, die den Indischen Ozean beobachten, wurden
Tsunamiwarnungen für die betroffenen Küsten ausgegeben. Mittlerweile hat das
PTWC seine Warnung zurückgezogen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen sind keine grösseren Schäden entstanden.
Analysen der Erdbebensignale haben gezeigt, dass sich
der Meeresboden hauptsächlich horizontal bewegt hat. Diesem Umstand ist es zu
verdanken, dass nicht wie im Jahr 2004 ein grosser Tsunami entstanden ist. Um
einen Tsunami auszulösen, benötigt es eine relativ starke Bewegung des
Meeresbodens in vertikaler Richtung, welche das darüber liegende Wasser in
Bewegung versetzt.
12.04.2012
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Erneutes Erdbeben bei Zug
Am Freitag, 24. Februar 2012, um 1:32 Uhr hat sich bei Zug erneut ein Erdbeben ereignet. Das Nachbeben zum Ereignis vom 11. Februar lag wieder zwischen Zuger- und Ägerisee in einer Tiefe von etwa 35 km und hatte eine Magnitude von 3.5. Das Beben wurde in Teilen der Deutschschweiz verspürt. Schäden sind bei einem Beben dieser Stärke nicht zu erwarten.
Haben Sie das Erdbeben gespürt? Bitte melden Sie uns Ihre Beobachtungen.
Beitrag in "Schweiz aktuell".
24.02.2012
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Erdbeben bei Zug
Am Samstag, 11. Februar 2012, um 23:45 hat sich zwischen Zuger- und Ägerisee, in einer Tiefe von ca. 30 km, ein Erdbeben der Magnitude 4.2 ereignet. Das Beben ist in weiten Teilen der Deutschschweiz, im Berner Jura, und bis ins Tessin verspürt worden. Vereinzelt sind kleinere Schäden (Risse an Wänden und Decken) gemeldet worden, dies sollten aber Ausnahmen sein. Am 14. Februar um 19:15 gab es ein kleines Nachbeben, welches aufgrund der geringen Magnitude von 1.1 nicht zu spüren war. Weitere Nachbeben wurden bis Mittwochnachmittag nicht verzeichnet.
Weitere Informationen zum Erdbeben bei Zug finden Sie unter SED aktuell.
Beitrag in der Tagesschau im SF.
12.02.2012
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Erneutes Erdbeben in Norditalien
Am Freitag 27. Januar 2012 hat um 15:53 Uhr Ortszeit in Norditalien die Erde wieder gebebt. Das Beben mit einer Magnitude von 5.4 ereignete sich zwischen Parma und La Spezia. Nach bisherigen Abschätzungen lag der Erdbebenherd in einer Tiefe von ca. 60 km.
Das Beben war etwas stärker und lag tiefer als jenes vom 25. Januar 2012, weshalb es in der Schweiz stärker und grossflächiger verspürt worden ist.
Erdbeben dieser Stärke sind in dieser Region nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlich besteht kein direkter Zusammenhang zum Beben vom 25. Januar. Beide sind aber Ausdruck der tektonischen Situation rund um die Po-Ebene.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC.
27.01.2012
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Erdbeben in Norditalien
Am 25. Januar 2012 ereignete sich um 09:06 Uhr in Italien, nordöstlich von Parma, ein Erdbeben mit einer Magnitude von etwa 5. Das Beben ist in Norditalien stark verspürt worden, und war auch in weiten Teilen der Schweiz spürbar, besonders im Tessin.
Meldungen über Schäden durch das Beben liegen bis jetzt nicht vor.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC.
25.01.2012
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Wechsel an der Spitze des Erdbebendienstes
Zum Jahreswechsel hat Professor Domenico Giardini die Leitung des SED abgegeben. Bis zur Neubesetzung der Direktion hat die Schulleitung Professor Stefan Wiemer zum Direktor ad interim des SED ernannt.
01.2012
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Erdbeben in der Schweiz im 2011: ein Rückblick
Im Jahr 2011 hat der Schweizerische Erdbebendienst in der Schweiz und unmittelbarer Umgebung (Karte) mehr als 500 Erdbeben registriert. Die Magnituden dieser Ereignisse lagen zwischen 0.1 und 3.3 (sogenannte Lokalmagnitude nach Richter). Obwohl die totale Anzahl registrierter Beben grösser war als in den vergangenen drei Jahren, gilt die Erdbebenaktivität des Jahres 2011 in der Schweiz und im nahen Ausland als vergleichsweise gering. Während in den vorangehenden 36 Jahren durchschnittlich 24 Beben auftraten, die eine Magnitude von mindestens 2.5 erreichten, waren es im vergangenen Jahr lediglich 10. Zudem wies nur 1981 das stärkste Erdbeben des Jahres eine geringere Magnitude auf als 2011.
Somit nahm die Bevölkerung 2011 nur drei Erdbeben deutlich wahr, nämlich die zwei in der Gegend von Sierre Anfang Januar 2011 (Magnitude 3.3 und 3.2) und das Beben bei Delémont (Magnitude 3.1) zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Beben von Sierre waren Teil einer Bebensequenz von 31 Ereignissen, die sich über das ganze Jahr hinzog, wobei 16 Ereignisse allein in den ersten fünf Stunden der Sequenz aufgetreten sind. Ein weiteres Magnitude 3.3 Ereignis, das sich am 27. Januar bei Bregenz ereignete, lag mit einer Herdtiefe von 31 km so tief, dass es kaum verspürt wurde. Die Erde bebte im Jahr 2011 wie in den vergangenen Jahren am häufigsten im Wallis und in Graubünden, wobei auch im Tessin eine verstärkte Aktivität zu verzeichnen war.
Die Erdbebenaktivität des vergangenen Jahres lässt keine Schlüsse für 2012 zu, wo allein in den ersten zwei Tagen schon zwei Beben in Graubünden deutlich spürbar waren. Gerne informieren wir Sie auch dieses Jahr auf unserer Website in Echtzeit über aktuelle Erdbeben und wünschen Ihnen ein erschütterungsfreies 2012!
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Erdbebenkarte der Schweiz 2011
01.2012
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