Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) lokalisiert im Schnitt etwa 1'000 bis 1'500 Erdbeben pro Jahr. Allerdings werden nur die wenigsten dieser Beben von der Bevölkerung verspürt. Der Grossteil der registrierten Beben ereignet sich in den Schweizer Alpen, vor allem im Wallis und in Graubünden. Die Erdbeben, die wir in der Schweiz beobachten, sind in erster Näherung die Folge des Aufeinanderprallens der europäischen und der afrikanischen Lithosphärenplatten.