In der Regel lässt sich in den Seismogrammen die natürliche Bodenunruhe an den Stationsstandorten ablesen. Besonders ruhige Standorte zeichnen sich durch eine dünne wellige Linie mit kleiner Auslenkung aus (z. B. Station SGT04). Dieses gleichmässige wellige Signal wird von Sturmsystemen im Atlantik verursacht und als Meeresmikroseismik bezeichnet. Sie hat im Sommer eine höhere Amplitude als im Winter und kündigt mit einigen Tagen Vorsprung die Ankunft von Tiefdruckgebieten an.