Nachdem die Bebenaktivität in St. Gallen anschliessend an das Magnitude 3.5 Beben vom 20. Juli 2013 in Anzahl und Stärke stetig abgenommen hat, sind seit dem 16. September 2013 wieder vermehrt Mikrobeben aufgetreten. Mehr als 225 derartige Beben wurden registriert (Stand 15.10.2013). Das Stärkste ereignete sich am 2. Oktober 2013 und wies eine Magnitude von 2.0 auf. Beben dieser Stärke sind höchstens sehr vereinzelt spürbar.
Vom 15. Oktober bis Ende des Monats werden Produktionstests durchgeführt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zuge dieser Tests zu einem erneuten Anstieg der Seismizität rund um das Bohrloch kommt.
Der SED überwacht weiterhin das Umfeld der Geothermiebohrung und informiert die Sankt Galler Stadtwerke und die Öffentlichkeit ständig über die aufgezeichnete Seismizität.