Erdbebenrisikomodell der Schweiz

Seit 2023 verfügt die Schweiz über das erste nationale und öffentlich zugängliche Erdbebenrisikomodell. Dieses hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich im Auftrag des Bundesrates und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie erstellt. 

Das Erdbebenrisikomodell der Schweiz ist Teil des Massnahmenprogramms des Bundes zur Erdbebenvorsorge, welches das Bundesamt für Umwelt (BAFU) koordiniert. Das Programm hat zum Ziel, ein umfassendes Erdbebenrisikomanagement auf Bundesebene sicherzustellen. Die Strategie des integrales Risikomanagement des Bundes im Bereich der Naturgefahren sieht zudem vor, dass deren Risiken transparent quantifiziert und periodisch, dem Wissensstand entsprechend, aktualisiert und kommuniziert werden. Auch dazu leistet das Erdbebenrisikomodell der Schweiz einen wesentlichen Beitrag.