Am Freitagabend des 25. Januar 1946 erschütterte ein Beben mit einer Magnitude von 5.8 Sierre im Wallis.
Es war bereits dunkel, in Sierre lag Schnee. Um 18:32 Uhr wurde der Boden für einige Sekunden erschüttert. Die Leute stürzten ins Freie, Kamine und Ziegel fielen von den Dächern und die Strassen wurden mit Schutt übersät. Der Strom fiel aus, die Stadt blieb für zehn Minuten in völliger Dunkelheit. Die Telefonlinien waren innert kurzer Zeit überlastet. Für einige Stunden herrschten grosse Ungewissheit und chaotische Zustände.
Erst am nächsten Tag nahm man die Folgen des Bebens in vollem Umfang wahr: 3 Todesopfer, 3500 schwer beschädigte Gebäude. Die Schadensumme belief sich nach heutigem Wert auf 26 Millionen CHF.