Die Erdbebengefährdung zeigt auf, wie oft und wie stark die Erde an einem bestimmten Standort in Zukunft beben könnte. Sie basiert auf Kenntnissen der Tektonik und Geologie, Informationen über die Erdbebengeschichte sowie Modellen der Wellenausbreitung.
In der Schweiz ist das Wallis die Region mit der höchsten Gefährdung, gefolgt von Basel, Graubünden, dem St. Galler Rheintal, der Zentralschweiz und der übrigen Schweiz.
Erdbebengerecht gebaute Wohn- und Geschäftsgebäude werden in der Schweiz für Erschütterungen ausgelegt, die einmal innerhalb von etwa 500 Jahren zu erwarten sind. Die Lebensdauer eines Gebäudes beträgt ungefähr fünfzig Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums besteht für jedes Wohn- und Geschäftsgebäude entsprechend eine Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent, dass es von einem solchen Erdbeben getroffen wird (10 % innerhalb von 50 Jahren).
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