Die Erdbebengefährdung, auch als seismische Gefährdung bezeichnet, setzt sich aus verschiedenen Eingabedaten zusammen, welche die Hauptkomponenten des aktuellen Erdbebengefährdungsmodells der Schweiz darstellen.
Die Bewertung basiert auf Kenntnissen über vergangene Erdbeben, Geologie, Tektonik und setzt die Bestimmung eines Referenz Felsmodells für das seismische Gefährdungsmodell voraus. Die diesen Faktoren zugrundeliegenden Datensätze werden zu einem Erdbebengefährdungsmodell kombiniert, mit dem abgeschätzt werden kann, wo Erdbeben unterschiedlicher Stärke auftreten können, wie häufig sie zu erwarten sind und wie wahrscheinlich bestimmte erdbebenbedingte Erschütterungen sind. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse sind ebenfalls erforderlich, um die verschiedenen Bodenerschütterungsniveaus in der Schweiz zuverlässig zu bewerten und abzuschätzen.