- Erdbebengefährdung: Die Erdbebengefährdung gibt an, wo in einem bestimmten Zeitraum wie häufig gewisse horizontale Beschleunigungen zu erwarten sind.
- Erdbebenmodelle: Dank ausgeklügelter Modelle können immer bessere Aussagen darüber gemacht werden, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Beben einer gewissen Stärke in einem bestimmten Gebiet in einem gewissen Zeitraum auftritt:
- Oft gehen grossen kleine voraus
Kleinere Erdbeben erhöhen die Wahrscheinlichkeit markant, dass sich im Folgenden ein schwereres Erdbeben ereignet. Dennoch bleibt diese Wahrscheinlichkeit absolut gesehen sehr klein.
- Von stark zu stärker nur in seltenen Fällen
Die Wahrscheinlichkeit, dass auf ein Erdbeben der Magnitude 5 in den nächsten sieben Tagen ein gleich starkes oder stärkeres folgt, liegt bei etwa 10 Prozent. In neun von zehn Fällen ereignet sich in der darauffolgenden Woche demnach kein Beben mit einer Magnitude von 5 oder grösser.
- Nachbeben sind die Regel
Sehr starke Bodenbewegungen, ausgelöst durch ein Nachbeben, sind am ersten Tag nach einem Beben mit einer Magnitude von 5 etwa 1000 Mal häufiger zu erwarten als im statistischen Mittel.
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