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Archiv 2010-2011

 

Groenland_Messung_2

Grönland Expedition

Fünf Mitarbeitende des Schweizerischen Erdbebendienstes verbrachten den Sommer 2011 in Grönland, wo sie auf dem Inlandeis ein seismisches Netzwerk installierten und betreuten. Als Bestandteil eines glaziologischen Projekts mit Fokus auf Tiefenbohrungen gewannen sie wichtige Messdaten über die Bewegungen des Inlandeises sowie das subglaziale Abflusssystem. Die erhobenen Daten liefern wichtige Grundlagen zur Stabilität des Inlandeises in einem wärmer werdenden Umfeld. Alle Expeditionsmitglieder kehrten mit bleibenden Eindrücken über die einzigartige arktische Landschaft zurück.

10.2011

Erdbeben_Tuerkei

Erdbeben am 23. Oktober 2011 Türkei

Am 23. Oktober 2011 ereignete sich in der Türkei nahe der Stadt Van um 10:41 GMT (12:41 in der Schweiz) ein Erdbeben mit einer Magnitude von 7.2. Auf das Hauptbeben folgten mehrere, teils starke Nachbeben mit Magnituden von bis zu 5.7. Beben in dieser Region sind auf die Kollision der Arabischen mit der Europäischen Platte zurückzuführen, die sich dort mit ca. 24 mm/Jahr aufeinander zu bewegen.

Weil das Hypozentrum lediglich 5 Kilometer unter der Erdoberfläche lag, forderte es nach aktuellen Schätzungen zwischen 500 und 1’000 Todesopfer und richtete erhebliche Sachschäden an. Die Türkei liegt in einem tektonisch aktiven Gebiet und ist immer wieder von schweren Erdbeben betroffen.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

USGS

INGV

KOERI

Berichte des "Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology":

CEDIM_ForensicEarthquakeAnalysisGroup_1

CEDIM_ForensicEarthquakeAnalysisGroup_2

CEDIM_Shelter_report

10.2011

epimap_2010

Jahresbericht 2010 online

Der Jahresbericht des SED zur seismischen Aktivität in der Schweiz 2010 ist ab sofort online als pdf verfügbar. Das Dokument umfasst alle Jahresberichte seit 1996 und eine aktualisierte Einleitung.

11.2011

Matterhorn

AlpArray

AlpArray steht für ein neues Projekt, welches den gesamten Alpenraum mit neuen seismologischen Experimenten untersucht. Der Fokus liegt auf der Installation und dem Betrieb von temporär angebrachten Breitbandseismometern. Das Hauptziel von AlpArray besteht darin, verschiedene nationale Forschungsinteressen und Instrumentenpools zu bündeln sowie die Daten in transnationaler Zusammenarbeit zu erfassen und auszuwerten. Die geodynamische Interpretation wird durch andere Disziplinen der Erdwissenschaften vervollständigt (z. B. nummerische Modellierungen, Schwereanomalie).

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite

10.2011

ECOS-09

Erdbebenkatalog ECOS-09

Wie viele Erdbeben ereigneten sich im Jahr 2003 in der Schweiz?

Wie häufig bebte die Erde in den 50er Jahren?

Erfuhr die Schweiz seit Beginn des 20. Jahrhunderts mehr als 20 Mal ein Erdbeben mit einer Magnitude von über 5?

Neu steht Interessierten der Erdbebenkatalog ECOS-09 zur Verfügung, um individuelle Fragen bezüglich Erdbeben in der Schweiz zu beantworten. Er umfasst alle natürlichen und induzierten Beben im Zeitraum von 250 n.Chr. bis 2008 und deckt die Schweiz sowie das grenznahe Ausland ab. Die Eingabe ausgewählter Kenndaten in eine Suchmaske genügt, um die gewünschten Antworten zu erhalten.

09.2011

SDSNet_ZH

Neuer Zugang zu Erdbebendaten

Ein Grundprinzip der Arbeit des SED ist die freie Verfügbarkeit der Daten der nationalen seismischen Stationsnetze. Mit der Einführung der neuesten Software-Systeme ist dieser Zugriff jetzt über das Web-Interface ArcLink möglich. Im Rahmen dieser Umstellung ist der SED auch Teil des Europäischen Integrierten Datenarchivs EIDA geworden, das Zugriff auf seismologische Wellenformdaten aus ganz Europa erlaubt. Hauptsächlich die wissenschaftliche Gemeinde, aber auch interessierte Laien mit Grundkenntnissen in der Datenvisualisierung, können nun sowohl über ein interaktives Web-Tool als auch Skript-gesteuert Daten in nahezu Echtzeit abrufen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Produktseite.

07.2011

Baustelle Prime

Erschütterungsmessungen im NO Gebäude

Was passiert mit dem Gebäude des Departements für Erdwissenschaften, wenn es auf der nahegelegenen Baustelle immer wieder zu Explosionen kommt?

Um dieser Frage nachzugehen, verteilten Mitarbeitende des SED 13 seismische Sensoren in ihrem Bürogebäude an der ETH. Damit erfassten sie die Auswirkungen der Explosionen.

2011

Sand

Erdbeben und Rutschungen verstehen

Im Rahmen der ETH-Studienwochen schnupperten Mittelschüler/innen Forschungsluft in den Gebieten Architektur, Erdwissenschaften, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Mathematik und Physik. Was die Gymnasiasten alles über Erdbeben und Rutschungen erfahren haben, sehen Sie hier.

6.-10.06.2011

jap_2011

Das Tohoku Erdbeben in Japan

Das Tohoku Erdbeben vom 11 März 2011 war das bisher stärkste Beben, welches sich im südjapanischen Graben seit Beginn der Messreihen ereignet hat. Mit einer Magnitude von 9.0 (Momenten-Magnitude) nimmt es den vierten Platz auf der Rangliste der stärksten Erdbeben weltweit ein. In der Schweiz ist ein Erdbeben mit einer Magnitude von 9.0 ausgeschlossen. Starke Beben mit schwerwiegenden Folgen können aber auch in der Schweiz jederzeit auftreten.

Obwohl Japan wie kein anderes Land auf Erdbeben und damit einhergehende Tsunamis vorbereitet war, verursachte das Beben unermesslich hohes Leid. Den guten Vorbereitungen in Japan ist es aber zu verdanken, dass ein dichtes Netzwerk an seismologischen Messstationen besteht. Die vor, während und nach dem Tohoku Erdbeben gesammelten Daten eröffnen Seismologen neue Möglichkeiten, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Trotz der intensiven Berichterstattung zu dem Tohoku-Beben und dem Beben in Christchurch am 22. Februar 2011 bleiben viele Fragen zu dem Wie und Warum ungeklärt. Prof. Domenico Giardini, Leiter des Schweizerischen Erdbebendienstes, und seine Kolleginnen und Kollegen, berichteten in der Woche nach dem Beben über den wissenschaftlichen Stand der Erkenntnisse zu den Beben, ihre seismologischen Folgen, und was wir daraus speziell auch für die Schweiz lernen können.

Weitere Informationen zum Tohoku Erdbeben in Japan und damit zusammenhängende Aktivitäten des SED finden Sie hier.

03.2011

geoprotecta logo

SED an der geoprotecta
Gemeinsam mit den anderen Fachstellen des Bundes für Naturgefahren ist der SED an der geoprotecta 2010 in St. Gallen vertreten.

11.-13.11.2010

webseite

Neuer Webauftritt des SED

Nach 15 Jahren SED Präsenz auf dem Internet wird es Zeit für ein neues Erscheinungsbild. Über ein Jahr hat eine kleine Gruppe engagierter MitarbeiterInnen an dem neuen Web-Auftritt gearbeitet, unterstützt von den ETH-Informatikdiensten, der SED-IT Gruppe, und vielen Helfern.
Wir hoffen dass die neue Gestaltung gefällt, und aktuelle und interessante Informationen zu Erdbeben und Seismologie jetzt noch einfacher als vorher gefunden werden können.
Bitte haben Sie ein wenig Geduld wenn noch nicht alles 100%ig fertig ist,  manche Übersetzungen fehlen, und einige Angebote noch im Bau sind.
Für Rückmeldungen und Kommentare sind wir jederzeit dankbar.

08.2010

Erdbebensimulator

Erdbebensimulator in focusTerra

Das erdwissenschaftliche Forschungs- und Informationszentrum focusTerra der ETH Zürich beherbergt neu einen Erdbebensimulator, der am Sonntag, 24. Januar 2010 mit einer Eröffnungsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Der Erdbebensimulator ist eine Art Containerraum, der mit Tischen und anderen beweglichen Gegenständen eingerichtet ist, und in dem bis zu 10 Personen Platz finden. Mit dem über drei Tonnen schweren Gerät lassen sich die Bodenbewegung von Erdbeben bis Intensität VIII simulieren. » »

02.2010