Forschung

Neben der Überwachung der Erdbebentätigkeit in der Schweiz, und der Beurteilung der damit verbundenen seismischen Gefährdung, ist seismologische Forschung eine weitere wichtige Aufgabe des SED.
Seit der Angliederung des Erdbebendienstes an die ETH Zürich 1957 wurde die Funktion des ‘Direktors’ des SED immer vom Professor für Seismologie und Geodynamik wahrgenommen (bis heute gab es leider keine Frau auf dieser Position). Damit ist eine enge Verbindung von Forschung und Dienstleistung sichergestellt.
In einem Land mit moderater Erdbebengefährdung wie der Schweiz ist diese Verbindung besonders wichtig, da so sichergestellt werden kann, dass neue Erkenntnisse aus der weltweiten Forschung schnell und direkt in die Erdbebenüberwachung und Gefährdungsabschätzung einfliessen, auch wenn für längere Zeit kein starkes Erdbeben die Schweiz direkt trifft.
Durch diese Kombination ist der SED seit langem ein attraktiver Arbeitsort für hochklassige internationale Wissenschaftler, die sich erfolgreich in internationalen Forschungsprojekten beteiligen.
