Schweizerischer Erdbebendienst (SED)
Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. Seine Hauptaufgaben sind die Überwachung der Seismizität der Schweiz und die Untersuchung der Erdbebengefährdung. Die Aktivitäten des SED sind im Massnahmenprogramm des Bundes zur Reduktion des Erdbebenrisikos eingebunden.
Aktuelle Erdbeben: Schweiz / Welt |
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Wenn die Erde bebtErdbeben gespürt? SED informiert: Erdbebeninfo weltweit: |
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Erdbeben bei Zug Am Samstag, 11. Februar 2012, um 23:45 hat sich zwischen Weitere Informationen zum Erdbeben bei Zug finden Sie unter SED aktuell. Haben Sie das Erdbeben gespürt? Bitte melden Sie uns Ihre Beobachtungen. Beitrag in der Tagesschau im SF. 12.02.2012 |
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Erneutes Erdbeben in Norditalien Am Freitag 27. Januar 2012 hat um 15:53 Uhr Ortszeit in Norditalien die Erde wieder gebebt. Das Beben mit einer Magnitude von 5.4 ereignete sich zwischen Parma und La Spezia. Nach bisherigen Abschätzungen lag der Erdbebenherd in einer Tiefe von ca. 60 km. Das Beben war etwas stärker und lag tiefer als jenes vom 25. Januar 2012, weshalb es in der Schweiz stärker und grossflächiger verspürt worden ist. Erdbeben dieser Stärke sind in dieser Region nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlich besteht kein direkter Zusammenhang zum Beben vom 25. Januar. Beide sind aber Ausdruck der tektonischen Situation rund um die Po-Ebene. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC. 27.01.2012 |
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Erdbeben in Norditalien Am 25. Januar 2012 ereignete sich um 09:06 Uhr in Italien, nordöstlich von Parma, ein Erdbeben mit einer Magnitude von etwa 5. Das Beben ist in Norditalien stark verspürt worden, und war auch in weiten Teilen der Schweiz spürbar, besonders im Tessin. Meldungen über Schäden durch das Beben liegen bis jetzt nicht vor. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des INGV und auf jener des EMSC. 25.01.2012 |
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Wechsel an der Spitze des Erdbebendienstes Zum Jahreswechsel hat Professor Domenico Giardini die Leitung des SED abgegeben. Bis zur Neubesetzung der Direktion hat die Schulleitung Professor Stefan Wiemer zum Direktor ad interim des SED ernannt. 01.2012 |
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Kleine Erdbebensequenz bei Filisur GR Seit dem Neujahrstag registriert der Schweizerische Erdbebendienst eine Serie von kleinen Erdbeben nordöstlich von Filisur, GR. Die bisher stärksten Beben hatten Magnituden von 3.2 (1. Januar, 16:33 Schweizer Zeit) und 3.5 (2. Januar, 02:42). Beide Ereignisse wurden teilweise deutlich verspürt. Insgesamt registrierte der SED bis zum 3. Januar abends 7 Beben, die alle nahe beieinander liegen. Die Herdtiefen sind mit grösseren Unsicherheiten behaftet. Die Ähnlichkeit der aufgezeichneten Signale deutet aber darauf hin, dass alle Herde in ungefähr der gleichen Tiefe zwischen ca. 5 und 10 km unter der Erdoberfläche liegen, wie auch frühere Beben in dieser Region. Derartige Erdbeben-Serien sind in dieser Region nicht ungewöhnlich. Ob diese Sequenz ähnlich wie die Bebensequenzen von Sertig (2003) oder Paspels (2007 - 2009) über mehrere Monate andauern wird, oder in den nächsten Tagen zur Ruhe kommt, ist nicht abzusehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in näherer Zukunft zu einem stärkeren Erdbeben kommt, erhöht sich durch diese Serie jedoch nicht signifikant. Das letzte stärkere Beben (Magnitude 5), das auch kleinere Schäden an Gebäuden verursachte, ereignete sich im November 1991 in der Nähe von Vaz. Auch wenn stärkere Erdbeben (Magnitude 5 bis 6) in der Schweiz selten vorkommen, können sie im Prinzip jederzeit überall auftreten. Haben Sie eines der Erdbeben gespürt? Bitte melden Sie uns Ihre Beobachtungen. Beitrag in der "Tagesschau" im SF. 01.2012 |







