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Erdbeben in der Schweiz

Heutzutage werden in der Schweiz und ihrer unmittelbaren Umgebung jeden Tag im Durchschnitt 2 Erdbeben registriert.

 

Obwohl das Beben in Basel 1356 das grösste bekannte Beben in Europa nördlich der Alpen war, ist die Schweiz als Region mit moderater seismischer Aktivität zu klassifizieren. Pro Jahr werden zwischen 500 – 800 Beben aufgezeichnet, davon sind im Durchschnitt 10 stark genug, um verspürt zu werden. Alle 60 – 100 Jahre ist mit einem stärkeren Schadensbeben der Magnitude 6 oder mehr zu rechnen – das vorerst letzte Mal 1946 bei Sierre im Wallis.

Die Erdbebenaktivität in der Schweiz ist nicht überall gleich gross. In einigen Regionen werden wesentlich mehr Erdbeben registriert als in anderen. Die erdbebenaktiven Regionen sind: Wallis, Basel, St. Galler Rheintal, Mittelbünden, Engadin und die Zentralschweiz.

 

Earthquakes 1975-2011

 

Seit 1975 betreibt der Schweizerische Erdbebendienst ein seismisches Messnetz zur Überwachung der Erdbebenaktivität in der Schweiz. Dieses Messnetz ermöglicht auch die Erfassung von Erdbeben, die man nicht spürt. In der Tat haben die meisten Erdbeben in der Schweiz eine Magnitude von weniger als 3.0. Das letzte starke Erdbeben, welches Schäden verursacht hat, ereignete sich 1991 bei Vaz im Kanton Graubünden.