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Erdbebenland Schweiz

Die Schweiz ist ein Land mit moderater Erdbebenaktivität.

 

Die Erdbeben in der Schweiz stehen im Zusammenhang mit den grossräumigen Bewegungen der afrikanischen und europäischen Kontinentalplatten, die auch für die Bildung der Alpen verantwortlich waren und sind.

Dabei drückt die afrikanische gegen die europäische Platte, und dort wo die beiden Platten zusammentreffen, schieben sich die Gesteinsschichten ineinander und falten sich auf. Das führt zur Bildung der Alpen. Im Alpenraum ist heutzutage die Deformation fast nur vertikal – unterschiedliche Hebungsraten führen zu ‚Verkippung’ der Krustenblöcke gegeneinander.

Durch diese Bewegungen werden Spannungen in der Erdkruste aufgebaut, die sich in Form von Erdbeben wieder lösen.

 

Bild Erdbebentätigkeit Europa

Quelle:
http://nadine.helmholtz-eos.de/risks/earthquake/info/eq_system_de.html

 

Die nachfolgende Karte zeigt die Epizentren der instrumentell aufgezeichneten Erdbeben von 1975 bis 2010 mit Magnitude ≥ 2.5 (gelb), sowie der nachweisbaren Schadensbeben seit dem 13. Jahrhundert (orange). In diesem Zeitraum wurden in der Schweiz etwa 10’000 Erdbeben verspürt, 12 davon haben grosse Schäden (Intensität ≥ VIII) verursacht.

Im weltweiten Vergleich liegt die Erdbebenaktivität in der Schweiz im Mittelfeld. In Europa gibt es z. B. in den skandinavischen Ländern deutlich weniger Erdbeben, in Italien oder Griechenland sehr viel mehr.

 

Erdbebenkarte